Der Reit- und Fahrverein "St. Laurentius" Zerbst (RFV) organisierte am vergangenen Wochenende eine Freizeitgestaltung im Umweltzentrum Ronney. 34 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen diese Veranstaltung wahr, um auch außerhalb des Trainings Zeit miteinander zu verbringen.

Ronney. Am Freitag-Nachmittag bezogen die kleinen und großen Pferdefreunde ihre Zimmer, erkundeten das Haus und die Umgebung. Das Außengelände wurde mit viel Freude genutzt, das Baumhaus, die Spielgeräte, beispielsweise die lange Röhre, sorgten für viel Abwechslung. Nach dem ersten gemeinsamen Abendbrot konnten sich die Kinder und Jugendlichen auf ihre Zimmer zurück ziehen oder spielten im großen Aufenthaltsraum, malten und rätselten.

Durch die liebevolle Betreuung der Voltigiereltern ließ das Heimweh der kleinen Sportler beim Zubettgehen schnell nach. Sie verbrachten in Ruhe ihre erste Nacht im Umweltzentrum.

Der Sonnabendmorgen begann mit einem großen Frühstück. Anschließend genossen alle Voltigierer und Eltern den Sonnenschein bei einem Spaziergang zur Elbe. Eine aufregende Fahrt schien es für die jüngsten Teilnehmer zu sein, als sie den Fluss mit der Fähre überquerten.

Nach dem Mittagessen traf die L-Gruppe des RFV ein und schaute sich Fotos vom vergangenen Lehrgang und eine DVD der Norddeutschen Meisterschaften, die im vergangenen Jahr stattfand. Die anschließende Auswertung in der Gruppe brachte neue Erkenntnisse und Ideen.

Die Eltern gaben sich große Mühe bei der Betreuung der kleinsten Teilnehmer und schufen eine gemütliche Atmosphäre für Gemeinschaftsspiele. Parallel dazu rauchten die Köpfe bei den Acht- bis Zwölfjährigen Sportlern, denn auch Theorieunterricht durfte an diesem Wochenende nicht fehlen. Diskussionen zur Haltung, zum Körperbau und zum Voltigieren erweiterten ihr Wissen Rund um das Pferd.

Am Nachmittag fand das Projekt "Stockbrot backen" unter der Leitung des Umweltzentrums statt. Gemeinsames Teigherstellen, Holz und Stöcker sammeln schweißte die Gruppe noch enger zusammen. Am Lagerfeuer ließen sich alle das selbstgebackene Brot schmecken. In großer Runde fand das Abendbrot statt. Hier hatte jeder Zeit und Gelegenheit, über Ereignisse des Tages zu sprechen. Am Abend blieb wieder Freiraum für Spiele und auch hier stand natürlich das Thema Pferd an erster Stelle.

Nachdem die jüngsten Vereinsmitglieder in ihren Betten träumten, konnten sich die Eltern und Trainer über Erlebnisse des Tages austauschen.

Der Sonntagmorgen begann mit dem Vorbereiten des Frühstücks. Einige junge Pferde-sportler halfen beim Anrichten des Abschiedsessens mit. Nach dem Frühstück wurden die Sachen gepackt, die Pferde gesattelt und der Heimweg angetreten. Der Verein bedankt sich bei allen Eltern, die sich Zeit für die Betreuung der Kinder nahmen und somit eine große Unterstützung für die drei Tage waren.