Walternienburg. Nachdem Fußball-Kreisligist Walternienburger SV (WSV) in den vergangenen Wochen nicht immer überzeugen konnte, erreichte er am Sonntag gegen den ESV Lok Dessau II einen ganz sicheren 6:0 (3:0)-Sieg.

Aufgrund einer Augenverletzung fällt Libero Plantikow mehrere Wochen aus. Aber mit Elze stand am Sonntag ein ganz sicheren Libero in den Reihen des Gastgebers.

Das Trainergespann stellte die Mannschaft offensiv auf. Und so kam es auch, dass schon in der fünften Minute durch intensives Pressing der Ball von Kuhle erobert werden konnte. Er spielte sofort zu Schröter, der weiter auf Hahn und der konnte ganz sicher zum 1:0 verwandeln.

Das Team spielte weiterhin druckvoll und hatte dadurch auch mehrere Möglichkeiten. Schröter, Kuhle, Gramsch und Borchers hätten zu diesem Zeitpunkt auf 2:0 erhöhen müssen. Als der WSV in der 26. Minute einen Freistoß zugesprochen bekam, wurde dieser hoch in den Strafraum geschlagen. Der Torwart von Lok Dessau machte in dieser Situation keine gute Figur. Er griff neben den Ball und legte ihn direkt vor die Füße von Schröter. Dieser hatte es nicht mehr schwer, zum 2:0 einzuschießen. Nur zwei Minuten später war es Gramsch, der auf 3:0 hätte erhöhen müssen, aber er traf nur den Pfosten. Die nächste größere Möglichkeit hatte Jobs mit einem Kopfball, aber diesmal hielt der Torwart der Gäste stark.

In der 40. Minute hatte Lok Dessau die erste nennenswerte Chance der ersten Halbzeit. Zum Glück für den WSV kam der Stürmer einen Schritt zu spät. Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, war es Gramsch, der eine gute Kombination der Mannschaft über mehrere Stationen zum 3:0 in der 44. Minute abschloss.

Die zweite Hälfte begann mit einer Chance für die Gäste, aber Keeper Boer reagierte gut und leitete sofort einen Gegenangriff durch einen weiten Abschlag ein. Diesen nahm Schröter auf und schoss in der 48. Minute das 4:0.

Der Gegner versuchte durch eine härtere Gangart das Ergebnis in Grenzen zu halten, indem er den WSV nicht weiter ins Spiel kommen lassen wollte. Dennoch war es immer wieder Kuhle, der viele Bälle im Mittelfeld abfing, diese schnell in die Spitzen spielte und dadurch von der 52. bis zur 65. Minute drei Chancen für seine Mitspieler ermöglichte.

Als sich die Lok-Elf in der 76. Minute durch eine gelb-rote Karte selbst dezimierte, erhöhte der WSV noch einmal den Druck. So war es auch diesmal wieder Kuhle, der auf Hahn spielte und dieser in der 82. Minute das 5:0 erzielte. In der 89. Minute war es Jobs, der an diesem Tag seine starke Leis-tung selbst krönte, indem er zum 6:0 einschoss.

Alle Beobachter waren sich einig, dass das ein verdientes Ergebnis war und die Mannschaft mal wieder zeigte, wozu sie in der Lage ist, wenn sie geschlossen zusammenspielt. Nun gilt es, diese Leistung am Sonnabend in Rodleben zu bestätigen. Der Dank gilt den Zuschauern, die den WSV tatkräftig unterstützen.

WSV: Boer - Elze, Hamida, Wenzel, Jobs, Sommer (46. M. Schulz), Borchers (60. Fricke), Hahn, Gramsch, Kuhle, Schröter (76. Bittkau).