Zerbst (azi/sza). Am vergangenen Wochenende fand das letzte Saisonspiel der E-Jugend des HSV 2000 Zerbst in der Handball-Anhaltklasse statt. Gegner war TuS Radis. Da schon vor dem Spiel feststand, dass die Zerbster Staffelsieger sind, ging es darum, verlustpunktfrei die Saison zu beenden. Dies gelang mit dem 30:15 (15:9)-Erfolg sehr gut.

Alle Spieler waren fit und hoch motiviert und zeigten von Anfang an, wer als Sieger das Parkett verlassen wollte. Zu Beginn taten sich die Kleinsten des HSV jedoch schwer gegen die robust spielenden Gäste. In einer Auszeit wurde die Aufgaben jedes Einzelnen nochmal besprochen. Bis zur Halbzeit gelang es den Zerbstern nicht, sich deutlicher abzusetzen. So wurden beim Stand von 15:9 die Seiten gewechselt.

In Hälfte zwei sahen die Zuschauer einen etwas anders aufgestellten HSV. Diese Umstellungen zeigten Wirkung beim Gegner und so konnte sich das Team vom Trainerduo Ernst/Schimpf und Axel Zielesniak bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf 24:12 absetzen.

Mit diesem beruhigenden Vorsprung spielte es sich deutlich leichter und alle Spieler kamen zu Einsatzzeiten.

Bis zum Ende der Partie wurde der Vorsprung auf 15 Tore ausgebaut und so stand es nach 40 Minuten 30:15 für den HSV.

Mit diesem Sieg konnte die E-Jugend eine perfekte Saison beenden und blieb mit 16:0 Punkten in der Anhaltklasse ungeschlagen.

"Das Schöne und Bemerkenswerte ist, dass nicht nur die Leistungsträger der letzten Saison, sondern auch Spieler ihren Anteil daran hatten, die erst ihre erste Saison bestritten. Auf diesem Weg soll nun weitergearbeitet werden, um auch im nächsten Jahr an diese Erfolge anschließen zu können. Dafür suchen wir immer interessierte Kinder, die unsere Mannschaft verstärken wollen. Unsere Trainingszeit ist montags um 16 Uhr in der Sporthalle zur Jannowitzbrücke", äußerte Trainer Axel Zielesniak.

Zerbst: Kay Winter (7 Tore) -Florian Steuer (5), Laurenz Brodowski (9), Jonas Lorenz, Kevin Axel Kulot, Felix Wuttke, Fynn Zielesniak, Jonas Koch, Otto Leps (8), Michel Lewin (1), Fin Koppensdorf, Judith Müller, Sophie Schulze, Moritz Brodowski.