Walternienburg (wle). Erst vor zwei Wochen traten die Alt-Herren-Kicker der FSG Steutz/Leps beim Walternienburger SV (WSV) an und erkämpften ein 2:2. Beim erneuten Kräftemessen am vergangenen Freitag gewannen die Gastgeber verdient mit 3:0 (1:0).

Der WSV hatte für die Leitung der Abwehr einen Stammspieler der Landesklasse-Elf des TSV Rot-Weiß Zerbst verpflichtet, der komplett durchspielte und mit seiner Routine und Schnelligkeit kaum Torchancen der Gäste zuließ.

In der 2. Minute rettete Chris-toph Leps im Tor seine FSG vor dem frühzeitigen Rückstand. Fünf Minuten später erkämpfte sich Udo Zahlmann den Ball. Sein guter Pass kam auf Frank Schulz. Dessen Schuss landete aber nur am Pfosten des WSV-Tores. In der 18. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Nach einer Flanke von der linken Seite schlugen zwei Abwehrspieler der FSG über den Ball. Dadurch hatte der Angriffsspieler keine Mühe, zu vollenden.

In der 45. Spielminute der einzige gefährliche Distanzschuss der FSG von Stefan Moller, der knapp über die Latte strich. Danach wechselten die Walternienburger einen Stürmer der ersten Mannschaft vom SV Germania 08 Roßlau ein und er setzte dem Spiel seinen Stempel auf. So erzielte er nach einem Steilpass das 2:0 für den Gastgeber (56.). Zehn Minuten später setzte er sich auf der rechten Angriffsseite durch und spielte im rechten Moment den Pass in den Strafraum zum 3:0. Weitere Möglichkeiten zum Ausbau der Führung wurden zum Glück für die FSG zu verspielt und eigensinnig vergeben.

"Die Vergleiche der Alten Herren sollen Spaß machen und sicher kämpft jede Mannschaft darum, zu gewinnen. Doch wenn eine Mannschaft zu diesen Vergleichen Stammspieler aus der Landesklasse einsetzt, ist der Spaßfaktor nicht mehr gegeben", ärgerte sich Werner Leißring von der FSG.

FSG: Leps - Arndt, Kratzke, Kühne, Lange, Möbius, H. Moller, R. Moller, U. Moller, St. Moller, Richter, Rumpf, Schulz, Stiehl, Wesenberg, Zahlmann.