Zerbst (hjs). Die Volleyballerin der "Alibisportgruppe" Güterglück/Zerbst, Kristin Schöbel, ist sportlich vorbelastet. Vater, Mutter, Bruder, Onkel, Neffe - alle haben Anteil am sportlichen Werdegang der 27-Jährigen. Ihr Einsatz und ihre Spiellaune fallen immer wieder auf. So auch beim Pokalturnier der Hobby-Volleyballer. In der neu gebildeten Mannschaft der "Alibisportgruppe" ist sie eine Größe, reißt die anderen mit. Am momentanen Höhenflug ihres Sechsers hat sie großen Anteil. In der neuen Saison will sie mit ihrer Mannschaft für weiteres Aufsehen in der Hobby-"Mix"-Liga sorgen.

Nach eigener Aussage ist ihr Vater Michael ihr sportliches Vorbild. Der Gehrdener Tischlermeister war als Spieler und Trainer in der Güterglücker "Volleyball-Hochzeit" eine feste Größe.

Selber spielt die Zollsekretärsanwärterin seit zehn Jahren Volleyball, hatte großen Anteil am zwischenzeitlichen Aufschwung der Güter- glücker Volleyball-Damen. Erste Übungsleiterin war dabei Claudia Neumann.

Als Spielerin hat sie auch bei den Walternienburger Fußball-Frauen ans runde Leder getreten, war als Linksaußen immer ein Unruheherd für die gegnerischen Abwehrreihen. Nicht nur die großen Lederbälle haben es der sympathischen Gehrdenerin angetan, sondern auch die viel kleineren Tischtennisbälle. In der Schule, dem Zerbster Francisceum, spielte sie sehr erfolgreich in der Schulmannschaft. Dort schaffte sie mit ihrem Team den Sprung ins Deutschlandfinale beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".

Die ledige Tischlertochter mag alle Ballsportarten, überhaupt interessiert sie sich sehr für den Sport. Die Zeit für die eigene sportliche Betätigung wird aber immer knapper. Beruflich ist sie viel zwischen Dessau-Roßlau, Magdeburg und Göttingen unterwegs. Das fordert sie zeitlich sehr. Trotzdem sagte sie zu, als Aktive für die Volleyball-Mannschaft von Gastronom Tom Hebäcker gebraucht wurden. Und heute ist sie aus dieser Mannschaft gar nicht mehr wegzudenken.