Osterburg. "Sport frei", hieß es kürzlich für die Aerobic-Mädels vom Sportverein TuS Leitzkau. Am Freitag, gleich nach der Arbeit ging es los, nach Osterburg, in die Landessportschule.Nachdem alle Frauen ihre Doppelzimmer bezogen hatten, ging es gesammelt zum Abendessen in den Speisesaal. In Gemeinschaft schmeckte es "leider viel zu gut", aber die Frauen hatten ja jede Menge Sport vor sich. Deshalb ging es erst einmal gleich noch auf die hauseigene Kegelbahn. Nachdem der beste Kegler auserkoren war, war Nachtruhe angesagt. Da noch keiner so richtig müde war, trafen sich einige auf dem Flur zum gemütlichen Ausklang.

Am Sonnabendmorgen um7.30 Uhr durchdrang ein lauter Pfiff die Nachtruhe und alle Frauen traten an zum Frühsport. Gabi Randel machte hierbei alle müden Geister munter. Erfrischt und gut gelaunt ging es zum Frühstück. Bereits um 9.30 Uhr fanden sich alle in der Schwimmhalle ein, denn Katrin Brandt hatte sich für alle eine anstrengende Aqua-Aerobic-Stunde ausgedacht. Danach konnten noch einige Bahnen geschwommen oder einige Kreise im Wirlpool gedreht werden. Die ganz Eisernen strafften ihre Körper in der "Muckibude".

Nach dem leckeren Mittag- essen schnürten alle ihre Laufschuhe und es ging bei schönstem Sonnenschein auf die zehn Kilometer oder FünfKilometer-Walking-Runde. Bei einer kurzen Kaffeepause stärkten sich alle und fanden sich dann in der Kampfsporthalle ein. Die Frauen sind nicht auf Kampfsport umgestiegen. Sie hatten mit Ellen Schulz eine anstrengende Flexi-Bar-Runde vor sich.

Am Abend ließen alle den tollen Fitness-Tag bei einer "Schrapel-Party" ausklingen. Jeder hatte zu Hause ein kleines Geschenk gepackt, mit Dingen, die er überhaupt nicht braucht. Diese Geschenke wurden dann mit viel Gelächter verlost, getauscht und angeboten. Erschöpft fielen dann irgendwann alle ins Bett, bis am nächsten Morgen um 7.30 Uhr zum Frühsport gepfiffen wurde. Erfrischt trafen sich alle nach dem Frühstück nochmal in der Kampfsporthalle zur Zumba-Fitness (lateinamerikanische Dance-Aerobic).

Im Anschluss konnte sich jeder entscheiden, ob er noch einmal in die Schwimmhalle oder eine Walking-Runde drehen wollte. Um 12 Uhr fanden sich alle zum letztmalig gemeinsamen Mittagessen ein und dann ging es auch schon wieder in Richtung Heimat. Verabschiedet wurde sich auf dem Leitzkauer Markt, wo die eine oder andere schon schwer wegen beginnendem Muskelkater aus dem Auto kam. Aber schön war es trotzdem. Natürlich wird es im nächsten Jahr eine 6. Auflage des Osterburg-Wochenendes geben.