Güterglück (sza). Der Vollblut-Keeper Ricardo Werner hat sich zu einem starken Rückhalt des LandesklasseTeams des TSV Rot-Weiß Zerbst entwickelt. Er selbst freute sich sehr über den 5:1-Erfolg am Sonnabend über TuS 1860 Neustadt.

"Das war eine starke Leis-tung", äußerte er. Überhaupt ist er zur Zeit sehr zufrieden: "Wir sind im Pokalfinale und spielen noch um den Aufstieg mit." Auf die Frage, ob er den Staffelsieg schon zu Beginn der Saison eingeplant hat, meinte er: "Ich spiele Fußball, um optimale Erfolge zu erreichen. Wir haben hart trainiert und hart dafür gearbeitet."

Überhaupt fühlt sich der 22-Jährige in Zerbst sehr wohl: "Der Trainer ist ein Kumpeltyp, geht immer auf uns Spieler ein. Ich will in Zerbst bleiben, fühle mich hier sehr wohl."

Nun stehen noch fünf Ligaspiele an und das Pokalfinale gegen Germania Roßlau. "Alle Spiele sind wichtig. Wir wollen alle gewinnen, natürlich auch das Pokalfinale. Da haben wir ja mit Roßlau noch eine Revanche offen. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken", verriet der sympathische Absolvent der Fach- oberschule Bitterfeld, der Verwaltungs- und Rechts- pflege lernt.

Auf die Frage, wie er mit seiner eigenen Leistung zufrieden ist, meinte er selbstbewusst: "Dieses Jahr läuft es auf jeden Fall besser als im letzten Jahr."

Etwas enttäuscht ist Werner über die doch geringe Zuschauerzahl im Zerbster Stadion. "Ich dachte, dass es mehr Zuschauer anlockt, wenn wir oben mitspielen. Auch am Sonnabend bei so einem wichtigen Spiel sind 89 Zuschauer natürlich wenig. Aber ich gebe trotzdem immer alles. Obwohl mehr Zuschauer noch ein zusätzlicher Ansporn wären."