Dobritz (hro). Nach dem Kantersieg gegen Köthen mussten die Oldies des TSV Rot-Weiß Zerbst am vergangenen Freitag die Reise nach Dobritz zur dortigen SG Dobritz/Garitz antreten. Der TSV trat mit einem 6:2 (4:0)-Sieg die Heimreise an.

Beide Mannschaften hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. Bei den Gästen spielte Steve Wollgast aus der zweiten Mannschaft mit.

Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen. Dann übernahmen die Rot-Weißen das Spielgeschehen. Die Elf knüpfte an die gute Leistung der Vorwoche an und ging in der 12. Minute mit einem 20-Meter-Kracher von René Friedrich mit 1:0 in Führung. Das 2:0 besorgte Ge- rald Grelle mit einem überlegten Schuss ins lange Eck (20.). Nach einer präzisen Flanke von Walter Ruhmer war Jörg Dieckmann zur Stelle und beförderte die Kugel per Kopf zum 3:0 in die Maschen des SG-Tores.

Die Dobritzer gaben sich nie auf. Bei Konterchancen von Ganzer und Huhn musste die Rot-Weiß-Abwehr um Hans Georg Leue und Peter Wadenbach hellwach sein, um nicht unangenehm überrascht zu werden. Fast mit dem Pausenpfiff erzielte Friedrich mit einem Heber aus 30 Metern Entfernung das 4:0.

Im Gefühl des klaren Vorsprungs ließ die Konzentration in Hälfte zwei bei den Gästen nach. Die Heimelf erzielte streckenweise Ausgeglichenheit. Chancen wurden auf beiden Seiten herausgespielt. So musste Torwart Konietzka einige Male sein Können zeigen. Dies tat er mit Bravour. Auf der anderen Seite war es Torwart Kilz, der sich mit Glanzparaden gegen Tobias Grune, Friedrich und Ruhmer auszeichnen konnte. In der 57. Minute sorgte Grune mit einem Doppelschlag für die 6:0-Führung.

Die Gastgeber bemühten sich weiter um einen Treffer. Immer wieder war es Reinsdorf, der seine Stürmer aus dem Mittelfeld gekonnt einsetzte. Eine gute Einzelleistung von Kalkofen führte in der 57. Minute zum 1:6. Den 2:6-Endstand besorgte Huhn kurz vor Spielende. In einer sehr fairen Partie konnten die Rot-Weißen den Platz als verdienter Sieger verlassen.

Zerbst: Konietzka - Ritterbusch, Leue, Grune, Bratke, Wollgast, Ruhmer, Grelle, Wadenbach (35. Gensch), Dieckmann und Friedrich.