Mit dem Allstar-Game, das heute in der ausverkauften Arena Leipzig stattfindet (Anpfiff 20.15 Uhr), endet vorerst auch das Engagement von Frank Carstens als Co-Trainer der Handball-Nationalmannschaft. Mit dem 40-jährigen Chefcoach des SCM sprach Volksstimme-Redakteurin Janette Beck.
Volksstimme: Ihr Vertrag als Assistenztrainer von Bundestrainer Martin Heuberger endete offiziell mit der EM in Serbien. Da Sie nun auch in Leipzig als Co-Trainer wieder auf der Bank sitzen, bedeutet das, dass Sie weitermachen?
Frank Carstens: Momentan ist der Status der, dass ich in meinem Nebenjob arbeitslos bin (lacht). Ich bin in Leipzig dabei, weil quasi die erste Phase der Zusammenarbeit mit Martin Heuberger mit dem All- star Game endet. Da die EM auch in Leipzig weiter aufgearbeitet und infolge der Analyse Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen und es zudem für mich um die Ecke liegt, sah ich es als sinnvoll an, in Leipzig mit dabei zu sein und Martin zu unterstützten.
Volksstimme: Aber wie wird es denn nun mit ihrem, wie Sie sagen, "Nebenjob", weitergehen?
Carstens: Es laufen Gespräche, aber das Ergebnis ist noch offen. Zunächst einmal haben Martin Heuberger und der DHB signalisiert, dass sie gerne mit mir weiterarbeiten wollen.
Volksstimme: Und, ist auch Ihre Bereitschaft dazu da?
Carstens: Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, und ich habe auch viel gelernt. Die Zusammenarbeit mit Martin Heuberger war intensiv und hat sehr gut funktioniert. Und ich sehe, wie er auch, im Team viele Ansätze für eine positive Entwicklung. Insgesamt war es eine tolle Zeit, auch wenn das Endergebnis , Olympia verpasst zu haben, natürlich auch für mich enttäuschend war.
Volksstimme: Dann steht also einer Fortsetzung Ihrer Doppelfunktion nichts im Wege?
Carstens: Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ich das zehn Jahre mache, aber sagen wir mal ein weiteres Jahr bis zur WM im Januar 2013, das ist vorstellbar. Aber das ist auch nicht die Frage.
Volksstimme: Sondern?
Carstens: Nicht der DHB und auch nicht Martin oder ich haben das letzte Wort, sondern das hat einzig und allein der SCM. Meine Arbeit als Vereinstrainer hat erste Priorität. Wir müssen erstmal abwarten, welchen Effekt meine erstmals längere Abwesenheit auf die Mannschaft hat.
Volksstimme: An welchen Zeitraum hatten Sie denn da gedacht?
Carstens: Es stehen im Februar vier Spiele in zwei Wochen an, ich denke, danach ist das Bild dann vollständig. Ich denke, danach werden wir uns im Verein zusammensetzen und entscheiden, was wird. Aber nochmal, sollte man im Verein der Meinung sein, die Doppelfunktion ist der Mannschaft abträglich, dann gäbe es für mich nur eine Entscheidung: Dann war es das als Co-Trainer der Nationalmannschaft.
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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