Leverkusen/Magdeburg. Viele hängende Köpfe, ein enttäuschter Trainer und seine Ansage, dass "mit solch einer Leistung der Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga nicht zu schaffen ist": Dimitris Polychroniadis, Coach der Otto Baskets, hat nach der 81:101 (40:61)-Niederlage am Sonntag bei Bayer Leverkusen den freien Montag gestrichen und eine Einheit mit dem Fitnesscoach angeordnet. Der 44-Jährige sagte zur Pleite: "Mit einem Wort enttäuschend, wie wir uns hier präsentiert haben."

Bis zum 16:14 im ersten Viertel hielten die Magdeburger noch gut mit - in der Offensive. Und dank "guter Einzelleistungen", so Polychroniadis, der auf Neuzugang Leonard Washington noch verzichten musste. Aber mit nur zählbaren vier aus 22 Dreier-Versuchen hatten sie danach nicht nur in dieser Statistik deutlich das Nachsehen. "Wir waren in allen Belangen unterlegen, haben auch die einfachen Punkte nicht gemacht", so Polychroniadis. Zum Ende der ersten Halbzeit zum Beispiel, als Jeramie Woods einen Dunk vergab oder Lars Meyer einen Leger nicht unterbrachte. Statt selbst zu verkürzen, nutzte der Gegner die Chance, die Führung auszubauen. "Erst als Bayer seine zweite und dritte Garde aufbot", sagte Polychroniadis, "konnten wir Ergebniskosmetik betreiben".

Ein positiver Satz ging Polychroniadis dann doch über die Lippen: "Der einzige, der sich gewehrt hat nach der Pausenansprache, war Lars Meyer. Aber er hatte leider sehr schnell sein viertes Foul."

Leverkusen: Goddek 2 Punkte/3 Rebounds, Hallmann 0/1, Legankovas 12/3, Twiehoff 20/9, Koch 17/6, Watson 13/3, Sonnen 27/6, Eggleston 8/6, Kuczmann 2/3, Weilling 0/2

Otto Baskets: Wright 9/1, Maynard 4/3, Schweiger 4/2, Meyer 9/3, Woods 13/6, Tzakopoulos 10/1, Morinia 13/3, Seward 12/6, Volf 3/5