Magdeburg l Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg hat am Wochenende in der Halle zwei weitere Achtungszeichen gesetzt. Nach dem Turniersieg am Freitag in Köthen setzten sich die Elbestädter auch am Sonntag in Nordhausen durch.

"Hut ab vor den Jungs. Dreimal in Folge zu gewinnen (den Halplus-Cup in Halle hatte der FCM am 6. Januar ebenfalls für sich entschieden/d. Red.) ist schon bemerkenswert, zumal wir uns für die Regionalliga-Rückrunde eine Menge vorgenommen haben", lobte Trainer Andreas Petersen, der seine Schützlinge am Montag zum Leistungstest in der Leichtathletik-Halle erwartet.

In Nordhausen kassierte der FCM darüber hinaus nur ein einziges Gegentor - beim klaren 4:1 im Finale gegen Carl Zeiss Jena. "Unser bestes Spiel. Dabei war Jena richtig heiß, nachdem wir sie im Gruppenspiel schon 1:0 geschlagen hatten", sagte Petersen. Im Halbfinale hatte sich der Club 1:0 gegen Sondershausen durchgesetzt, Jena Gastgeber FSV Wacker mit 5:1 geschlagen.

Zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen Petersens mit Nordhausens Coach Jörg Goslar kam es im Übrigen nicht, weil dieser sich noch im Urlaub befand.

In Köthen verlor der FCM zwar sein erstes Gruppenspiel gegen Sangerhausen mit 2:3, startete dann aber durch. Im Halbfinale ließ man Plauen keine Chance (5:1), im Endspiel hieß es 2:0 gegen die Gastgeber.