Berlin | Der SV Langenstein ist am Montag in Berlin bei der Verleihung des "Großen Sterns des Sports" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einem Stern in Gold und 1000 Euro ausgezeichnet worden. Der Sieg und 10.000 Euro Prämie ging an den TSV Schott Mainz. Die "Sterne des Sports" wurden bereits zum zehnten Mal vergeben. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) war kurzfristig für die verletzte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesprungen.

Der TSV Schott Mainz hat ein wissenschaftlich fundiertes Bewegungsprogramm für Kinder zwischen drei und acht Jahren entwickelt. Der Bundessieger überzeugte die Jury mit seinem Konzept "Kindersport-Akademie als Basis einer ganzheitlichen Jugendförderung". Damit will der Verein den Grundstein für lebenslange sportliche Aktivität legen und nachhaltig den Spaß an der Bewegung wecken. Der Todtglüsinger SV aus Niedersachsen schaffte es auf den zweiten Platz (7500 Euro) vor den Turn- und Sportfreunden Xanten (5000 Euro).

Platz vier belegten der SV Langenstein und 13 weitere Vereine, die für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt wurden. Die Vereine hatten sich als Landessieger und Gewinner eines "Großen Sterns des Sports" in Silber für das Finale qualifiziert. Der SV Langenstein hatte hier mit seinem Projekt "JUWEL" (Jugend, Wirtschaft, Eltern) überzeugt. Hier besuchen alle acht Wochen jeweils vier bis fünf Jungen der E- und D-Jugend-Fußballer im Rotationsprinzip mit ihren Trainern einen Betrieb im Harz und lernen dort den Arbeitsalltag kennen. Bisher waren sie in einer Tischlerei und einem Stahlbaubetrieb. Als zusätzlicher Anreiz entsteht bei diesen Besuchen eine Torwand für den Verein.