Magdeburg l Der Winter hält Einzug und macht den Fußballvereinen wie Regionalligist 1. FC Magdeburg zu schaffen. Trainer Andreas Petersen: "Dass es irgendwann soweit sein würde, war ja klar. Aber wir betreiben schließlich eine Freiluftsportart, und deswegen sage ich: Jetzt erst recht, klotzen und nicht jammern. Ausfallen wird ein Training definitiv nicht. Wenn es auf dem Platz partout nicht gehen sollte, werden wir uns etwas anderes einfallen lassen."

Gerne weichen die Clubs in den Wintermonaten auf Kunstrasen aus. Auch der FCM ist hier gut aufgestellt, was aber, so Petersen, mittlerweile für die meisten anderen Regionalligisten ebenfalls gilt: "Wir haben vielleicht mit Jena das tollste Stadion, aber bis auf wenige Ausnahmen wie zum Beispiel Germania Halberstadt verfügen fast alle Vereine über einen Kunstrasenplatz. Das sah früher anders aus, inzwischen hat die Konkurrenz aber aufgeholt." Ergänzend fügte der 53-Jährige hinzu: "Das geht auch gar nicht anders, wenn man in Liga vier unter Profibedingungen arbeiten und mithalten will."

Petersen nimmt Fiebertshäuser in Schutz


Nach einer Woche Trainingsbetrieb äußerte sich der Chefcoach ausgesprochen zufrieden, was Fitnesszustand und Engagement seiner Schützlinge anbetrifft: "Da lässt sich keiner hängen, sondern nimmt den Konkurrenzkampf voll an."

Selbst "Sorgenkind" Tobias Friebertshäuser, der schon häufiger mit Übergewicht aus der Weihnachtspause zurückgekehrt ist und auch diesmal beim Rückrundenstart einige Pfunde zuviel drauf hatte, nahm Petersen in Schutz: "\'Friebe\' war lange verletzt und krank, hatte jede Menge Probleme mit Gelenken, Magen, Knie und Hüfte. Wie sollte er denn da abnehmen? Nein, er bekommt die gleiche Chance wie alle anderen. Außerdem hat er bereits in die Mannschaftskasse eingezahlt."

Die Halbfinalauslosung im Landespokal (Sieger Irxleben/Barleben gegen Sieger Sandersdorf/FCM) nahm Petersen im Übrigen gelassen zur Kenntnis: "Erst einmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Das wird in Sandersdorf schwer genug."