Zerbst l Am Sonnabend wird es für die Classic-Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst wieder auf internationaler Ebene ernst. Sie bestreiten ab 13 Uhr das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den ungarischen Meister Zalaegerszeg.

"Nach dem Sieg beim Weltpokal ist die Champions League der wichtigste internationale Titel, den es gibt. Wenn wir den gewinnen wollen, müssen wir die starken Ungarn ausschalten. Dazu bedarf es einer komfortablen Ausgangssituation für das Rückspiel in zwei Wochen", gibt SKV-Teamchef Timo Hoffmann die Zielstellung für das Heimspiel aus.

Wie wichtig ein gutes Hinspielergebnis gerade gegen Zalaegerszeg sein kann, erfuhren die Zerbster bereits vor zwei Jahren. Im damaligen Viertelfinale siegte der SKV daheim mit 8:0 und hatte dann in Ungarn auf den schweren Bahnen des Gegners bei der 1:7-Niederlage großes Glück, nicht doch noch auszuscheiden.

Zalaegerszeg ist trotz des Weggangs von zwei ungarischen Weltmeistern noch immer mit internationalen Spitzenkeglern gespickt. Zerbst kann allerdings nach dem überragenden Weltpokalsieg und der vorentschiedenen deutschen Meisterschaft mit breiter Brust auflaufen. International erfahren sind die SKV-Recken auch Dank des slowenischen Neuzugangs Uros Stoklas und in der derzeitigen Top-Form beim Heimspiel in der Favoritenrolle.

"Mit der Unterstützung der vielen Fans glaube ich an eine starke Leistung mit einem klaren Sieg meines Teams", so SKV-Präsident Lothar Müller.

Das angestrebte Final-Four-Turnier findet Ende März in Straubing statt. Das "Heimspiel" ist ein weiterer gewichtiger Grund für den unbedingten Willen der Rot-Weißen, in die Vorschlussrunde einzuziehen.