Magdeburg (amu) l Am letzten Heimspieltag dieser Saison zeigten die USC-Frauen ihr Können nur punktuell und agierten komplett mit angezogener Handbremse. Im ersten Spiel gegen die Ballenstedterinnen startete der USC erfolgreich (25:14), ließ sich dann aber nicht konsequent auf die Gäste ein.

Durch Anschlagen des großen Blockes oder "gelegte" Bälle wirkte die Magdeburger Abwehr zu steif und machtlos. Auch der gewohnte Aufschlagdruck des Gastgebers ließ zu wünschen übrig. Dennoch konnte man mit 26:24 und 25:22 den 3:0-Erfolg sichern.

Ein Lichtblick in der Leistung des Gastgebers war der Endspurt im ersten Satz des zweiten Spiels gegen den Magdeburger LV Einheit I. Zwar geriet der USC durch Fehlannahmen, wenig taktischen Überblick im Angriff und kaum Bewegung auf dem Feld in einen Rückstand von 16:23, kam aber mit einer konstanten Aufschlagserie von Sandra Schirrmann sowie einer gestärkten Team-Abwehr auf 21:24 heran und drehte den Satz sogar noch mit gezielten Aufschlägen von Katharina Rieger zum 26:24. Danach waren die Gäste gebrochen und die USC-Damen holten sich klar den Sieg (25:19, 25:18).

"Wir haben heute in beiden Spielen nicht zu unserem gewohnten Rhythmus gefunden. Kompliment aber an die Mannschaft und vor allem an den Kapitän Anja Bechmann, dass sie es geschafft haben, in den schwierigen Spielphasen und den entscheidenden Situationen mit einer starken Teamleistung die Punkte zu holen", resümierte Trainer Matthias Waldschik nach den gewonnenen Partien. "Sehr zufriedenstellend war die Leistung der Wechselspieler auf allen Positionen. Um für den Liga-Endspurt gut vorbereitet zu sein, werden wir die Spiele akribisch auswerten", so Waldschik weiter.

Bereits am 16. Februar geht es für die Damen des USC weiter. Im Landesoberliga-Lokalderby gegen den Magdeburger SV 90, derzeit auf Rang fünf der Tabelle liegend, soll ein weiterer Sieg her.

USC: Baake, Bechmann, Beige, Borchardt, Bürger, Brunemann, Kunth, Martens, Mutzeck, Rieger, Schirrmann, Schlegel, Thoms