Wernigerode l Auf einen Fußball-Leckerbissen können sich die Wernigeröder am heutigen Sonnabend freuen. Zur Generalprobe vor dem Rückrunden-Start trifft der 1. FC Magdeburg auf den KSV Hessen Kassel. Anpfiff ist um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz von Germania Wernigerode.

Stellt die Partie der beiden Regionalligisten Polizei und Sicherheitsleute vor eine Herausforderung? "Wir haben uns mit den Kollegen aus Magdeburg und Kassel ausgetauscht", sagt Thomas Springer vom Wernigeröder Revierkommissariat. "Wir gehen von einer entspannten Atmosphäre aus, sehen kein Risiko für Gewalteskalationen." Es sei nicht einmal sicher, ob Fans aus Hessen anreisen. Dennoch fanden in den vergangenen Tagen intensive Gespräche mit dem Veranstalter, dem Ordnungsamt und einem Sicherheitsunternehmen statt.

"Bei Fußballspielen schwingt immer eine latente Gefahr mit." - Ordnungsamtsleiter Gerald Fröhlich

Bei Fußballspielen schwinge immer eine latente Gefahr mit, schätzt Ordnungsamtschef Gerald Fröhlich ein. "Man kann nicht vorhersagen, welche Fans anreisen und wie sie während der Partie sich verhalten. Das macht die Situation unberechenbar."

Deshalb seien die Ordnungshüter gut aufgestellt, versichert Thomas Springer, der keine genauen Zahlen nennen möchte. "Wir haben unsere Erfahrungen beim Pokalspiel des FC Einheit Wernigerode gegen den Halleschen FC im Mannsbergstadion gesammelt", sagt er. Im Oktober konnten gewalttätige Ausschreitungen zwischen HFC-Fans und angereisten Magdeburgern nur mit starker Polizeipräsenz und massivem Kräfteeinsatz verhindert werden.