Halberstadt l Die Zeit des Wartens endet für Germania Halberstadt am Freitag. "Ich freue mich auf dieses Spiel und das es endlich wieder losgeht", blickt Trainer Willi Kronhardt hoffnungsvoll auf den Rückrundenauftakt bei Viktoria Berlin. Ab 19 Uhr gastiert sein Team beim Tabellennachbarn, der bereits in der Vorwoche sein erstes Pflichtspiel absolvierte. Im Berlin-Derby gelang ein 4:2-Erfolg beim BAK.

"Sie haben sich in einen Rausch gespielt. Allerdings war ich überrascht vom Auftritt des BAK, sie haben kaum Gegenwehr geleistet", bewertete Kronhardt das Spiel, das er selbst beobachtet hatte. So einfach will er es dem Neuling nicht machen: "Wir werden nicht als Kanonenfutter hinfahren."

In der Hinrunde glichen Nils Gottschick und Maik Georgi binnen sieben Minuten einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 aus. "Diese Mannschaft liegt uns, das haben wir im Hinspiel gesehen", schürt Kronhardt weiter den Optimismus. Pascal Nagel wird die Reise in die Hauptstadt mit antreten können. Seine Schulterverletzung stellte sich nicht als gravierend heraus. Ob er allerdings auch das Tor hüten wird, ließ Kronhardt offen: "Wir müssen abwarten." Fehlen werden Amir-Ali Mostowfi (verletzt) sowie die allesamt gesperrten Tino Schulze, Philip Schubert und Niels-Peter Mörck. Dafür ist Tobias Meinhardt spielberechtigt. Die morgige Partie am Ostpreußendamm steht unter der Leitung von Martin Bärmann (Leipzig).

Unterdessen befinden sich die Planungen für die kommende Saison in der Endphase. Die Trainerfrage soll nach dem Derby gegen den 1. FC Magdeburg beantwortet werden. Im wirtschaftlichen Bereich steht ein Rückzug von Hauptsponsor Etikon im Raum. Vizepräsident Wolfgang Mohr sagte dazu: "Es liegt eine Absichtserklärung vor. Allerdings hoffen wir, dass das nicht passiert. Wir werden nocheinmal auf die Verantwortlichen zugehen. Die Verträge für diese Saison werden erfüllt. Die Lizenz ist keinesfalls gefährdet."