Magdeburg l Das Rückrunden-Auftaktprogramm hat es für Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg wahrlich in sich: Nach dem 2:1 gegen den Fünften Berliner AK tritt der Club bis Ende März gegen sämtliche Spitzenteams sowie im Derby bei Germania Halberstadt (Neunter) an. Der FCM also vor den "Wochen der Wahrheit".

Gleich dreimal müssen die Elbestädter dabei auswärts ran: Den Anfang macht am Sonntag (13.30 Uhr) die Partie in Halberstadt. Es folgen Carl Zeiss Jena und TSG Neustrelitz. In der MDCC-Arena geht`s gegen Union Berlin II (siehe auch nebenstehende Grafik).

"Das ist schon ein Hammerprogramm, wo sich unsere Mannschaft beweisen kann. Aber ich habe ein gutes Gefühl. Wichtig, dass die Jungs locker bleiben, nicht verkrampfen und dann aus dieser Lockerheit die nötige Kraft schöpfen", sagte Präsident Peter Fechner, der fest davon überzeugt ist, dass "der Verein alles für eine erfolgreiche Rückrunde getan hat".

Man merkt, so der 59-Jährige, es an vielen Aussagen, dass sich die Jungs in Magdeburg wohlfühlen und es zu schätzen wissen, dass pünktlich ihr Gehalt überwiesen wird.

Sieben Punkte beträgt weiterhin der Rückstand auf Tabellenführer Neustrelitz, der mit einem 2:0 über Rathenow startete. Eine schwere Hypothek. Darüber hinaus hat sich das Überraschungsteam aus Mecklenburg-Vorpommern in der Winterpause namhaft verstärkt.

Wetterkapriolen wie noch vor einem Jahr, als es nach der Auftakt-"Schnee-Lotterie" in Auerbach (2:0) wieder eine längere Pause gab, sind diesmal nicht zu erwarten, so dass die nächsten Wochen Klarheit bringen dürften, wohin die Reise geht.