Halberstadt (bkr/ige) l Die Eintracht (13.) stellt nach der Winterpause einen deutlichen Aufwärtstrend unter Beweis, mit einem Sieg gegen den Blankenburger FV und dem Unentschieden in Ilsenburg verließen die Ilsestädter die Abstiegsränge. Mit einem Sieg daheim gegen Hadmersleben (9.) hat die Elf vom Trainergespann Großhennig/Dube nun die große Chance, ein kleines Polster zum aktuell ärgsten Mitabstiegskonkurrenten, den FSV Rot-Weiß Alsleben, heraus zu spielen, zumal die Heimbilanz mit acht Punkten aus sechs Spielen auch nicht gerade rosig ist. An Motivation dürfte es den Osterwieckern nicht mangeln, ging doch das Hinspiel klar mit 0:7 verloren.

Schützenhilfe kann der SV Olympia Schlanstedt (10.) geben, der im heimischen Sportpark die Rot-Weißen aus Alsleben (14.) empfangen. Nachdem die Gelb-Schwarzen schon das Hinspiel an der Saale mit 5:0 gewannen, gehen sie auch diesmal favorisiert in die Partie gegen den Drittletzten. Mit einem Sieg können sie in die obere Tabellenhälfte klettern.

Auch auf einen Gegner aus der Abstiegszone trifft morgen der FSV Grün-Weiß Ilsenburg (12.), mit einem Sieg beim Vorletzten, den Oscherslebener SC II (15.), könnte sich die Elf von Trainer Frank Rosenthal im Tabellenmittelfeld festsetzen. Doch Vorsicht ist geboten, im heimischen Eichholz kamen die Grün-Weißen gegen den Tabellenvorletzten nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Der OSC braucht außerdem jeden Punkt, um die Abstiegsplätze zu verlassen.

Im einzigen Harzderby des 17. Spieltages ist Aufsteiger Fortschritt Veckenstedt (16.) trotz des Heimvorteils klarer Außenseiter gegen den SV Westerhausen. Die Gäste sind auf dem Weg zum Staffelsieg noch immer ungeschlagen, entschieden auch das Hinspiel klar mit 6:1 für sich. Die Veckenstedter haben sich jedoch in der Abwehr stabilisiert und werden dem Spitzenreiter zumindest kämpferisch alles abverlangen. Entscheidend wird sein, ob die Fortschritt-Abwehr den Westerhäuser Torjäger Friedrich Reitzig (bisher 24 Saisontore) in den Griff bekommt.

Auf Reisen geht der Blankenburger FV (8.), der beim Tabellenfünften SG Germania Wulferstedt (5.) Farbe bekennen muss. Die Elf von Trainer Matthias Fieberling möchte an die gute Vorstellung aus dem Atzendorf-Heimspiel anknüpfen. Vor allem in der Defensivarbeit zeigten sich die Blütenstädter stark verbessert, nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel wollen die Blütenstädter gegen den heimstarken Gastgeber auch diesmal ihren Kasten sauber halten.

In den verbleibenden drei Begegnungen ohne Harzer Beteiligung dürfte das Spitzenspiel zwischen dem TV As- kania Bernburg II (2.) und dem SV Hötensleben (3.) die größte Spannung bieten. Komplettiert wird der Spieltag mit den beiden Salzlandkreis-Derbys zwischen der ZLG Atzendorf (11.) und dem SV 09 Staßfurt (7.) sowie dem Schackstedter Sportverein (6.) und Schwarz-Gelb Bernburg (4.).