Magdeburg l Für Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg gehen die "Wochen der Wahrheit" am Sonnabend mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten Union Berlin II weiter. Kapitän Marius Sowislo warnte indes davor, sich zu sehr auf die Partien gegen die vermeintlichen Spitzenmannschaften zu fokussieren.

"In diesen Tagen und Wochen ist permanent die Rede von sogenannten Kracherspielen. Das stört mich ein wenig. Wie sagt unser Trainer Andreas Petersen immer so schön? Fallobst gibt es in der Liga nicht. Das sehe ich genauso. Da können auch Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte schnell einmal zum Stolperstein werden. Aktuellstes Beispiel ist Meuselwitz, die erst in letzter Minute 2:3 in Neu- strelitz verloren haben", erläuterte Sowislo und erinnerte daran, dass die Konkurrenz gegen die Blau-Weißen immer besonders motiviert ist: "Mit einem Sieg gegen den ,großen` FCM kann man sich eine Menge Selbstvertrauen holen. Jeder ist heiß darauf, uns zu schlagen."

Der 31-Jährige vertritt zudem eine ganz eigene Philosophie, was den Umgang mit dem weiterhin um sieben Punkte vorn liegenden Spitzenreiter anbetrifft: "Wir sollten nicht ständig auf Neustrelitz schauen. Wichtig ist vor allem, wie wir uns entwickeln. Und da sind wir weiter als noch vor einem halben Jahr. Darauf sollte man aufbauen."

Daraus folgert Sowislo: "Wenn wir unseren Weg konsequent weitergehen, wird sich in absehbarer Zeit diese Qualität auch durchsetzen."