Magdeburg l An der nötigen Unterstützung dürfte es am Sonntag (Anstoß 14 Uhr, MDR überträgt live) nicht fehlen. Insgesamt 1300 Karten wurden für den Gästeblock abgesetzt, der damit ausverkauft ist. Die Gästekasse ist daher am Sonntag auch nicht geöffnet. Erwartet werden im Ernst-Abbe-Sportfeld aber weitaus mehr als diese 1300 FCM-Anhänger.

"Wir freuen uns riesig auf das Spiel in Jena vor einer tollen Kulisse", sagte Trainer An- dreas Petersen und fügte hinzu: "Die Mannschaft ist gewillt, die Leistung der ersten 70 Minuten aus dem Union-Spiel zu bestätigen, sich diesmal auch zu belohnen und damit an Neustrelitz dranzubleiben."

Auch Kapitän Marius Sowislo ist guter Dinge: "Wir haben gegen Union vieles richtig gemacht, nur keine drei Punkte geholt. Aber der Weg ist der richtige. Deswegen stecken wir den Kopf auch nicht in den Sand. Wenn es uns gelingt, an die ersten 70 Minuten anzuknüpfen, ist mir vor Jena nicht bange."

Bei aller Rivalität zwischen Jena und Magdeburg - in einem Punkt sind sich beide einig. Am Sonnabend heißt es Daumendrücken für Aufsteiger Wacker Nordhausen, der mit einem Sieg in Neustrelitz dafür sorgen könnte, dass das Traditionsduell zusätzlich an Bedeutung gewinnt.

Abzuwarten bleibt, wie die Anfangsformation bei den Elbestädtern aussehen wird. Zuletzt hatte Petersen dreimal in Folge die gleichen elf Spieler aufgeboten. Zwar stehen ihm Christoph Siefkes und Felix Schiller - beide mussten beim 1:2 gegen Union II verletzungsbedingt vorzeitig vom Platz - wieder zur Verfügung, dennoch wären Umstellungen keine Überraschung. Vor allem der im Formtief steckende Fabio Viteritti muss um seinen Stammplatz bangen. "Jeder Spieler hängt sich im Training voll rein und zeigt, dass er eine Alternative für die Startelf sein kann", hielt sich Petersen bedeckt.

Der NOFV hat die Spieltage 23 und 24 der Regionalliga fest terminiert. Danach erwartet der FCM am Sonntag, 6. April 2014 (13.30 Uhr), den VFC Plauen und reist am Sonnabend, 12. April (Anstoß ebenfalls 13.30 Uhr), zu Wacker Nordhausen.