Halberstadt l Die Vertragsverlängerung von Philip Schubert beim Fußball-Regionalligisten Germania Halberstadt (Volksstimme berichtete) hat für große Erleichterung gesorgt. Geschäftsführer Christian Mokosch sprach "nach Wochen intensiver Arbeit" von einem "ersten Meilenstein. Der restliche März ist jetzt von weiteren Spielergesprächen geprägt."

Bis auf Nachwuchsfußballer Danny Wersig stand bis dato kein Spieler des aktuellen Kaders für 2014/15 fest. Schubert selbst, der Germania damit im vierten Jahr treu bleibt, ordnet den Schritt daher auch als Signalwirkung ein: "Ich gehe davon aus, dass man jetzt mit den Akteuren nachziehen wird, die hierbleiben wollen."

Nach einem Dreijahresvertrag gab es jetzt aber "nur" einen über zwölf Monate. Warum das? "Als ich zur Germania kam, wollte ich neben dem Fußball gleichzeitig eine dreijährige Ausbildung schaffen", erklärte der gebürtige Erfurter. "Diese endet in den kommenden Monaten. Die Option über ein Jahr hab ich gewählt, um zu sehen, wie es für mich unter dem neuen Trainer, der neuen Leitung und parallel als Berufstätiger funktioniert", so der 26-Jährige weiter.

In diesem Jahr beendet Schubert seine Ausbildung im direkt am Friedensstadion angrenzenden Halberstädter Freizeit- und Sportzentrum (FSZ, mit gleichem Betreiber wie das Stadion/d. Red.) zum Sport- und Fitnesskaufmann. Im Mai steht die schriftliche und im Juni die mündliche Abschlussprüfung an. FSZ-Geschäftsführer Derk Bartel ist erfreut darüber, dass Schubert dem Halberstädter Fußball und dem FSZ erhalten bleibt. "Es warten neue Aufgaben auf ihn. Er ist in Halberstadt auch menschlich gut ankommen."

Für Schubert waren nicht nur die kurzen Wege ausschlaggebend: "Für mich steht schon länger fest, dass die Kombination aus Beruf und Fußball mein Ziel ist. Germania hat mir diese Chance geboten, darum habe ich nicht gezögert." Darüberhinaus will sich Schubert auch im Nachwuchsbereich des Vereins engagieren.