Magdeburg l Nach dem souveränen 4:1-Auswärtssieg des 1. FC Magdeburg im Regionalliga-Spitzenspiel beim FC Carl Zeiss Jena adelte Trainer Andreas Petersen zum wiederholten Male Christian Beck. Der 26-jährige Stürmer hatte zuvor mit seinen Saisontreffern 15 und 16 seine eindrucksvolle Bilanz weiter ausgebaut. "Wir haben neben Velimir Jovanovic den vermeintlich besten Stürmer der Liga", lobte Petersen seinen Torschützen vom Dienst. Und auch Jenas Trainer Andreas Zimmermann zollte Respekt: "Beck hat einfach Torjägerqualitäten, die in meiner Mannschaft fehlen."

Im Spitzenspiel zwischen der TSG Neustrelitz und dem einzig verbliebenen Verfolger aus Magdeburg am 30. März (14 Uhr, live im mdr) geht es neben Platz eins in der Tabelle also auch ein bisschen um die Spitze in der Torjägerliste. Jovanovic schaffte beim 2:0 der TSG gegen Wacker Nordhausen ebenfalls einen Doppelpack und erhöhte seine Saisonausbeute auf 14 Treffer. "Die Torjägerliste ist nicht das Wichtigste. Aber natürlich ist es schön, oben zu stehen. Als Stürmer wird man doch an Toren gemessen", sagte Beck, der mit 16 Treffern nach 20 Spielen seinen bisherigen Bestwert aus der Regionalliga-Saison 2011/12 (15 Tore, damals für Germania Halberstadt) übertroffen hat.

Entscheidender als die Torjägerkanone ist für Beck aber weiter der Erfolg der Mannschaft. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und hoffen, dass Neustrelitz patzt", sagte der 1,96 Meter große Stürmer, der bis Sommer 2015 Vertrag beim Viertligisten hat. Entscheidend werde dann das Spiel bei der TSG - für Beck persönlich, aber vor allem für die Ziele des FCM.