Magdeburg l Die Einwechselung in den Schlussminuten beim 4:1-Auswärtssieg des FCM beim FC Carl Zeiss Jena sollte ein Neubeginn sein, stattdessen wurden die sieben Spielminuten für Christopher Reinhard ein erneuter Rückschlag. Die Verletzung des linken Oberschenkels, die den 28-Jährigen fast schon die komplette Winter-Vorbereitung kostete, ist erneut aufgebrochen. Das Heimspiel des FCM am Sonntag in der Regionalliga gegen den Tabellenletzten Optik Rathenow (MDCC-Arena, 13.30 Uhr) wird ohne ihn stattfinden. "Ich musste mich beim Training abmelden, kann die ganze Woche nichts machen auf dem Platz", sagt Reinhard.

Zwar läuft die FCM-Maschinerie mit Ausnahme des Heim-Ausrutschers gegen Union Berlin II (1:2) mit bisher drei Siegen aus vier Spielen nach der Winterpause ziemlich rund, dennoch hätte sich Andreas Petersen ganz sicher gefreut, mit Reinhard eine weitere Alternative zu haben. Der Trainer hält bekanntermaßen große Stücke auf den Linksfuß, der vor der Winterpause Stammspieler war und drei Tore machte.

"Es ist wohl ein Rückfall, einfach nervig", erklärt Reinhard den erneuten Aufbruch seiner Oberschenkelzerrung. Neben Physiotherapie und Krafttraining sei jetzt vor allem wieder Geduld gefragt für den früheren Bundesliga-Profi, der seit 2012 beim FCM spielt und vorzeitig seinen Vertrag bis 2015 verlängert hat. Sorgen um einen dauerhaften Verlust seines Stammplatzes habe er nicht, betont Reinhard. "Ich weiß, was ich kann." Ob Reinhard bis zum 30. März wieder fit ist und dem FCM im Gipfeltreffen bei der TSG Neustrelitz helfen kann? "Schwer zu sagen. Erst mal muss ich gesund werden."