Frankfurt/Main - Die Deutsche Fußball Liga wird einem Bericht von "bild.de" zufolge vorerst keine Torlinientechnologie einführen.

Bei einer Versammlung der 36 Profi-Clubs der beiden obersten Spielklassen stimmten in Frankfurt/Main aus der Bundesliga nur neun Vereine für den Einsatz der technischen Hilfe, schrieb das Internetportal. Erforderlich für eine Änderung wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit gewesen. Der Rekordmeister FC Bayern München hatte zuvor angekündigt, für die neue Art der Überprüfung von strittigen Torentscheidungen votieren zu wollen.

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hatte sich zuletzt die vier lizenzierten Techniken vorführen lassen, zwei davon basieren auf Kameras. Das deutsche System Goal Control wurde beim Confed Cup 2013 in Brasilien getestet und kommt auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer zum Einsatz. Die deutschen Spitzenreferees hatten sich für die Einführung im Ligabetrieb ausgesprochen.