Magdeburg l Teil eins des Qualifikations-Marathons bei den German Open in Magdeburg ist vorbei, am heutigen Donnerstag (ab 10 Uhr, freier Eintritt) geht die Ausscheidung in der Getec-Arena in die entscheidene zweite Phase und jeweils 32 Plätze für die 64-er Hauptfelder bei Frauen und Herren werden vergeben. Neben den gesetzten deutschen Spielern um die Top-Stars Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll - beide können übrigens frühestens im Finale am Sonntag aufeinandertreffen - dürfen sich nach dem ersten Tag noch fast alle der 24 deutschen Teilnehmer Hoffnungen machen.

Als erster deutscher Spieler aus dem Turnier ausgeschieden ist Frederick Jost nach einem 0:4 gegen den Japaner Kenji Matsudaira. "Ich schaue mir jetzt Magdeburg an, Dom und Hundertwasserhaus", sagte der Zweitligaspieler aus Weinheim.

Für einige der wenigen deutschen Niederlagen in der Qualifikation sorgte auch Philipp Floritz. Der Fuldaer unterlag trotz 2:0-Satzführung überraschend Seun Ajetunmobi aus Nigeria 3:4 (8, 5, -9, -9, 5, -8, -5) und muss jetzt um die Teilnahme am Hauptfeld (ab Freitag, 10 Uhr) bangen. Neben einem eigenen Sieg benötigt der Fuldaer auch Schützenhilfe, denn Ajetunmobi darf sein zweites Einzel gegen Alexey Liventsov nicht gewinnen. Ricardo Walther (4:2 gegen Mohamed Shouman/Ägypten), Lars Hielscher (4:0 Kwan Man Ho/Hongkong) und Benedikt Duda (4:0 Konrad Kulpa/Polen) konnten dagegen ihre Auftaktspiele gewinnen. Bei den Damen unterlag Anja Schuh der Inderin Manika Batra mit 0:4.

Der erste Auftritt von Dimitrij Ovtcharov im Doppel an der Seite von Patrick Baum gegen die Chilenen Juan Luperdi und Felipe Olivares war erst nach Ende des Redaktionsschlusses dieser Seite beendet. Die Titelverteidiger Timo Boll und Patrick Franziska steigen am Freitag in das Turnier ein. Zuvor ist Boll aber am Donnerstag ab 17.30 Uhr zu einer Autogrammstunde in der Arena.