Anreise ohne Ticket zwecklos
Die 800 Gästetickets für den FCM sind seit Tagen ausverkauft.
Weitere rund 700 FCM-Fans haben sich im Vorverkauf mit Tickets eingedeckt.
Etwa 500 Anhänger des FCM reisen per Bahn an.
Die Gastgeber weisen darauf hin, dass eine Anreise ohne Eintrittskarten zwecklos ist.

Magdeburg l "Uns haut nichts mehr um. Wir haben für jeden Gegner die entsprechende Taktik, werden nicht ungeduldig und sind in der Lage, stets dagegenzulenken." Aus den Worten von FCM-Kapitän Marius Sowislo vor dem Spitzenspiel in der Regionalliga Nordost beim Tabellenführer TSG Neustrelitz (Sonntag, 14 Uhr, MDR überträgt live) spricht großes Selbstvertrauen. Das überzeugende 4:1 beim FC Carl Zeiss Jena und zuletzt das halbe Dutzend Tore daheim gegen Optik Rathenow stützen die Ansage des 31-Jährigen. Es mache "Spaß, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen und unsere Leistung immer wieder bestätigen".

FCM-Co-Trainer Danny König ("Ich glaube fest an meine Mannschaft") ist überzeugt, seine Elf habe zwar "das positive Moment" auf seiner Seite, "doch weder Neustrelitz noch wir müssen unbedingt gewinnen, um am Ende ganz vorn zu sein". Beide Kontrahenten hätten noch "brutal viele Spiele" zu bestreiten. Immerhin werden nach dieser Partie in den dann noch ausstehenden acht Spielen 24 Punkte vergeben.

Vor seinem Engagement beim FCM im Sommer vergangenen Jahres bis zu seiner Beurlaubung 2012 bei Oberligist Greif Torgelow in Nachbarschaft der Neustrelitzer tätig gewesen, ist König profunder Kenner des Fußballs im Nordosten der Republik. Und so weiß der 39-Jährige, wovon er spricht, wenn er den derzeitigen Höhenflug der TSG nicht nur am aktuellen Trainer Thomas Brdaric, der vor Saisonbeginn zur TSG stieß, festmacht: "In Neustrelitz wird seit Jahren langfristig und stabsmäßig am Fußballprojekt gearbeitet. Daran hat vor allem Rastislav Hodul, der von 2010 bis 2013 Trainer war, einen riesigen Anteil."

Die Stärke der TSG liege in ihrem Konterspiel - den FCM-Fans noch aus dem 1:2 verlorenen Hinspiel in unguter Erinnerung. König: "Wir müssen kommen, stellen uns aber darauf ein, auf gar keinen Fall in die Neustrelitzer Konterfalle zu tappen."