Magdeburg (vs) l Damit kommt es nicht zur Neuauflage des letztjährigen Endspieles zwischen beiden Mannschaften, das der USC seinerzeit überraschend klar mit 3:0 gewinnen konnte.

Die erste Partie des Tages des Pokalturniers in Oschersleben verlief unspektakulär. Schönebeck setzte sich gegen den gastgebenden Landesklasse-Vertreter Oscherslebener SC mit 3:0 durch. Der Viertplatzierte der Landesklasse Nord-West ging ab und an mal in Führung, war aber niemals eine ernsthafte Bedrohung für die Schönebeckerinnen.

Im zweiten Spiel des Tages traf der USC auf Ligakonkurrent Magdeburger LV Einheit, Sechster der Landesoberliga. Die Partie ging mit 3:0 (21, 17, 20) an den Landesmeister, obwohl die USC-Damen den Derbygegner nicht konsequent genug unter Druck setzten.

Dann kam es in der Vorschlussrunde zur Neuauflage des Finals von 2013. Der USC und die Schönebeckerinnen lieferten sich ein packendes Duell, gespickt mit hervorragenden Angriffen, tollen Block- und Abwehraktionen. Jedoch verschliefen die Magdeburgerinnen den Start und konnten den Rückstand (6:12, 15:21) bei dem starken Agieren des Gegners nur bedingt aufholen (20:25).

Von Beginn des zweiten Satzes an hielt der USC dann nicht mehr nur gegen, sondern führte zwischenzeitlich mit 9:7 und 19:17. Doch in der Endphase zog das Team um Kapitän Anja Bechmann wieder den Kürzeren (23:25). Nachdem sich die Schönebeckerinnen durch die 2:0-Satzführung schon in Sicherheit wähnten, drehten die USC-Girls den Spieß nun um. Mehr Druck im Aufschlag und Angriff stellte die gegnerische Annahme und Abwehr vor Schwierigkeiten. Die Blocktaktik ging ebenfalls auf, so dass nach den 25:21- und 25:21-Satzerfolgen nun der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste.

Beim 4:4 brachte eine Aufschlagserie die USC-Annahmereihe völlig aus dem Konzept. Erst beim 4:9 gelang der Wechsel - zu spät um den dadurch motivierten SVP noch zu stoppen. Bis zum Schluss kämpften die Magdeburgerinnen, verloren aber den entscheidenden Satz mit 10:15.

"Auch wenn wir heute verloren haben, war das eine tolle Teamleistung und ein spannendes Match. Gegen eine Drittligamannschaft 0:2 hinten zu liegen und das noch auszugleichen, zeigt, dass sich der Kader in der Saison gut entwickelt hat und wir in den letzten Wochen noch einen Sprung nach vorn gemacht haben", erklärte USC-Trainer Matthias Waldschik nach der Partie. "Mit dem Schwung vom Pokalhalbfinale gehen wir nun gut vorbereitet in das Aufstiegsturnier zur Regionalliga Nordost am 5. April in Berlin", so Waldschik weiter.

USC: Baake, Bechmann, Borchardt, Brunemann, Bürger, Kunth, Martens, Mutzeck, Schirrmann, Schlegel, Schulz, Thoms