Blankenburg l Nach der erfolgreichen Regionalliga-Saison konnten die Schützlinge von Trainer Fred Funk befreit aufspielen. Die BVF-Damen gingen als Favorit in das Halbfinalturnier, die vom Papier her schwerste Aufgabe stand gleich im Auftaktspiel gegen Landesoberligist Magdeburger SV 90 an. Die Elbestädterinnen konnten aber nur im ersten Satz ernsthaft Paroli bieten, die Blankenburgerinnen behielten knapp mit 27:25 die Oberhand. Danach wurde die Partie zunehmend einseitig und Trainer Fred Funk nutzte die Gelegenheit, allen Spielerinnen ihre Einsatzzeit zu geben. Mit einem klaren 3:0 (27:25, 25:11,25:20)-Erfolg zog der BVF-Sechser in die nächste Runde ein.

Auch hier wartete mit dem VC WSG Wolfen aus der Landesliga Süd eine lösbare Aufgabe. Der Mannschaft um Kapitän Natalie Heineold reichte eine durchwachsene Leistung, um mit einem glatten 3:0 (25:15, 25:19, 25:15)-Sieg den Einzug ins Finale perfekt zu machen. Damit erreichte nach genau zehn Jahren wieder ein Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde das Endspiel um die Pokalkrone Sachsen-Anhalts.

Hier treffen die Volleyballfreundinnen am 26. April auf den Drittligisten SV Pädagogik Schönebeck. Die Harzerinnen sollten nicht chancenlos sein, denn Schönebeck tat sich in seinem Halbfinalturnier beim 3:2-Erfolg über den aktuellen Landesmeister und Regionalliga-Aufsteiger USC Magdeburg sehr schwer.

Blankenburger VF: Heinold, Kubik, Haug, Lambrecht, Goes, Weiß, D. Clemens, J. Clemens, Gent, Bock, Steckhan.