Cancun/Magdeburg | Sie schwamm gegen hohe und gebrochene Wellen an, sie blinzelte der Sonne entgegen: "Die Bedingungen waren sehr schwierig, die Bojen schwer zu sehen, es war ein hartes Rennen", sagte Finnia Wunram vom SC Magdeburg nach ihrem ersten Weltcup im Freiwasser über zehn Kilometer am Sonnabend in Cancun (Mexiko). Mit Platz sechs in 2:12:42 Stunden ist sie einen guten Schritt in Richtung Europameisterschaft im August in Berlin gegangen. Die 18-Jährige war beim Sieg der Italienerin Martina Grimaldi (2:12:37) beste Deutsche, gefolgt von Isabell Härrle (Essen/7.). "Finnia hat von Anfang an ein souveränes Rennen bestritten. Sie ist dann im Zieltrichter gegen eine Boje geschwommen, was einen besseren Platz verhindert hat", erklärte ihr Trainer Bernd Berkhahn, der den Wettbewerb vom Trainingslager in Font Romeu (Frankreich) aus verfolgte.

Weniger gut lief es für Rob Muffels, er belegte den 32. Rang in 2:04:08 Stunden. "Er hat zu forsch begonnen, dann eine Verpflegung verpasst. Am Ende ist er völlig eingebrochen", so Berkhahn. "Meine Wettkampfstrategie war nicht optimal gewählt", räumte sein 19-jähriger Schützling auf seiner Facebook-Seite ein. Das Rennen gewann der Würzburger Thomas Lurz (1:56:44).