Leipzig | Von einem perfekten Start in die Saison wollte der Vorzeigeruderer des SC Magdeburg nun nicht sprechen, "dazu war ich im Ziel einfach zu fertig", erklärte Marcel Hacker nach seinem Sieg am Sonntag bei der Langstreckenregatta in Leipzig. Zumindest "war es ein gelungener Start", der bereits am Sonnabend mit einer neuen Bestzeit auf dem Ergometer begann. 5:51,7 Minuten standen in jenem Wettbewerb nach 2000 Metern auf der Uhr. Über die 6000 Meter auf dem Saale-Elster-Kanal am Tag darauf gewann er in 22:02 Minuten vor Stephan Krüger (Rostock/22:08) und Eric Knittel (Berlin/22:27). Maximilian Planer, der mit dem 1. Januar zu seinem Heimatverein nach Bernburg gewechselt ist, belegte im Zweier ohne mit Felix Wimberger Platz drei (21:07) beim Sieg von Richard Schmidt/Felix Drahotta (20:58).

SCM-Trainer Roland Oesemann war indes nicht nur mit dem Abschneiden des 36-jährigen Hacker zufrieden, auch Carina Böhlert zauberte dem Coach ein Lächeln ins Gesicht. Die 20-Jährige fuhr als drittbester U-23-Einer auf dem Gesamtrang 13 in 25:37 Minuten, sie blieb damit 1:26 Minuten über der Zeit von Siegerin Carina Bär (Heilbronn). Lisa-Marie Reinhardt fuhr auf Platz 23 (26:44).

Glück im Unglück hatte indes Philipp Syring im Einer-Rennen der U 19: Der SCM-Skuller musste nach Hälfte der Langstrecke aufgeben und ins Krankenhaus Leipzig gebracht werden. Dort konnte zumindest kein Sehnenriss festgestellt werden. Derweil gewann Max Appel den Wettbewerb in 22:33 Minuten. "Das war sein bestes Rennen über 6.000 Meter überhaupt", berichtete Oesemann.