Nach zwei Doping-Vergehen hatte Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk eigentlich eine lebenslange Sperre gedroht. Der Weltverband IAAF hat nun aber lediglich eine Vier-Jahres-Sperre verhängt. Der Grund: Die Weißrussin hatte zur selben Zeit von beiden positiven Dopingproben erfahren.

Wie das Internet-Portal insidethegames.com berichtet, waren bei Ostaptschuk die Bedingungen nicht erfüllt, die bei anderen Athleten normalerweise zu einer lebenslangen Sperre führen. Die Frist, gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen, ist mittlerweile verstrichen.

Die Sperre der 33-Jährigen läuft offiziell am 14. August 2016 ab, vor dem Kugelstoß-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Rio. Da sie keinen Qualifikations-Wettkampf bestreiten kann, gilt ein Start in Rio aber als ausgeschlossen.