Halberstadt l Als "Mann der Stunde" beim Regionalligisten VfB Germania Halberstadt kann derzeit Florian Büchler bezeichnet werden. Der 25-Jährige gehört seit Wochen zu den Beständigsten im Team.

Als Angreifer vor knapp zwei Jahren von Hannover 96 II verpflichtet, wurde er in dieser Saison von Ex-Trainer Willi Kronhardt in die Innenverteidigung berufen. Aufgrund seiner Kopfballstärke entschied er hier viele Duelle für sich, wirkte von Spiel zu Spiel sicherer.

Hollerieht lobt Büchler als absoluten Führungsspieler

Auch unter Trainer Achim Hollerieth kam er als Verteidiger zum Einsatz, wurde im Spiel gegen den Berliner AK jedoch in Halbzeit zwei in die Spitze beordert. Dort ackerte er fleißig und sorgte mit seinem Tor für den Anschluss. Nur eine Woche später ließ Büchler beim 4:0-Erfolg in Meuselwitz die Saisontreffer drei und vier folgen.

Für Hollerieth steht daher jetzt fest: "Wenn nichts Unvorhersehbares passiert, läuft Flori bis zum Saisonende im Sturm auf." Gleichzeitig lobt Halberstadts neuer Cheftrainer den Angreifer: "Seit ich beim VfB bin, überzeugt er mich als absoluter Führungsspieler und Leistungsträger. Er war schon in der Innenverteidigung gut, jetzt übernimmt er vorne Verantwortung und macht Bälle fest. Er spricht viel, gibt im vorderen Drittel den Ton an. Er ist ein sehr guter Fußballer, wir sind froh, dass wir ihn haben."

Der Angesprochene selbst bleibt zurückhaltend, will das 4:0 und seine zwei Treffer nicht überbewerten, "wir haben noch nichts geschafft. Die anderen Ergebnisse haben gezeigt, wie enorm wichtig unser Sieg war." Auf welcher Position er eingesetzt wird, ist ihm mehr oder weniger egal. "Ich spiele da, wo Bedarf besteht und ich der Mannschaft am meisten helfen kann."