Magdeburg (kr) l Christian Beck ist mit 19 Saisontreffern der Torgarant beim 1. FC Magdeburg. Ohne den im Gesicht verletzten Angreifer verloren die Elbestädter 2:3 in Nordhausen und gegen Viktoria Berlin langte es daheim nur zu einem 1:1. Volksstimme-Redakteur Klaus Renner sprach mit dem "Mann mit der Maske".

Volksstimme: Wie lebt es sich mit dem schützenden Karbon?
Christian Beck: Ungewohnt. Ich war am Dienstag beim Arzt, der mir mitteilte, dass ich noch zwei bis drei Wochen mit der Maske trainieren und spielen muss.

Volksstimme: Im Spiel am Sonnabend gegen den ZFC Meuselwitz hoffen die Fans wieder auf Ihre Tore. Werden Sie spielen?
Beck: Unser Trainer muss entscheiden, ob meine Leistung dafür reicht. Allerdings hoffe ich natürlich, dass ich von Beginn an im Aufgebot stehe.

Volksstimme: Zuletzt gab es zahlreiche Anfragen von zumeist höherklassigen Vereinen, die sich Ihre Torjäger-Qualitäten sichern wollten. Aus welchem Grund haben Sie sich entschieden, Ihren bis 2015 laufenden Vertrag beim FCM zu erfüllen?
Beck: Die von Ihnen erwähnten Anfragen gingen sämtlich bei meinem Berater Wolfgang Benkert ein. Ich habe mich darum nicht gekümmert. Meinen Vertrag mit dem FCM werde ich erfüllen, weil ich mich hier sehr wohl fühle. Gerade in den vergangenen Tagen und Wochen hatte ich viele gute Gespräche mit unserem Sportchef Mario Kallnik und Trainer Andreas Petersen. Ich habe keinen Grund, hier wegzugehen.

Volksstimme: Wie sehen Ihre Planungen über das Jahr 2015 hinaus aus?
Beck: Ich denke bei allen meinen Zukunftsplanungen nur an den FCM. Und ich hoffe selbstverständlich, dass ich mit dem FCM den Sprung in den höherklassigen Fußball schaffen werde.