Magdeburg l Für die Regionalliga-Fußballer des 1. FC Magdeburg geht am viertletzten Spieltag die Reise zur U 23 von Hertha BSC (Sonntag, 13.30 Uhr, Jahnsportpark). Trainer Andreas Petersen zeigt großen Respekt vor den Berlinern, kündigte aber an, dass seine Schützlinge alles in die Waagschale werfen wollen, um weitere drei Punkte einzufahren.

"Hertha gehört in der Rückrunde mit zu den besten Mannschaften. Die Vereinsführung hat rechtzeitig erkannt, dass es nur mit jungen Leuten nicht funktioniert und durch den Einbau einiger Routiniers jetzt die richtige Mischung gefunden. Neustrelitz hatte beim 3:2 vor einigen Wochen mächtig Dusel", sagte Petersen. Der 53-Jährige weiter: "Das wird ein richtig dickes Brett, was wir bohren müssen. Die Jungs sind aber weiter hungrig, um auch die Aufgabe erfolgreich zu meistern."

Zur Taktik der Elbestädter ließ er sich Folgendes entlocken: "Wir müssen die ersten 20 Minuten überstehen, wenn bei Hertha die Post abgeht. Und wir müssen aufpassen, nicht in Konter zu laufen." Schwächen hat Petersen beim Umschaltverhalten der Berliner erkannt. Auf alle Fälle rechnet er mit einer spielstarken motivierten Herthaner Elf, die es dem "großen FCM" zeigen will.

FC Magdeburg gegen HFC wird "Traumfinale"

Personell fehlen dem Club weiterhin die beiden Innenverteidiger Christopher Handke (verletzt) und Felix Schiller (gesperrt). Sorgen bereitet zudem Lars Fuchs, den schon seit Wochen eine Fußverletzung behindert. Am Freitag soll ein MRT nähere Aufschlüsse geben.

Petersen ging auch auf das Landespokalfinale ein, wo der FCM am 14. Mai beim Halleschen FC antritt: "Das ist das Traumfinale, auf das sich ganz Sachsen-Anhalt freut. Halle befindet sich in der komfortablen Situation, vor voller Hütte zu Hause spielen zu dürfen. Wir sind daher nur Außenseiter, aber trotzdem selbstbewusst. Ich denke, der Respekt des HFC uns gegenüber ist nicht gerade klein."