Halberstadt l Mit Vollgas will Regionalligist Germania Halberstadt die letzten drei Saisonspiele angehen. Für die Vorharzer geht es in Rathenow, gegen Neustrelitz und in Plauen noch um den Klassenerhalt.

Zuversichtlich, entschlossen und zielstrebig marschiert dabei Trainer Achim Hollerieth vorne weg. Er strahlt in diesen Tagen viel Optimismus aus, was das Thema Abstiegskampf betrifft, weiß aber auch, dass noch einige Punkte für dieses Ziel zu holen sind. "Das geht nur, indem man gewinnt", weckt der 40-Jährige schon vor dem Anpfiff am Sonntag beim FSV Optik Rathenow die Tatkraft seiner Elf. Seit Beginn seiner Trainertätigkeit wird er nicht müde zu betonen, dass der Gegner dabei keinerlei Rolle spielt. "Die letzten Spieltage haben es doch gezeigt: Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel gewinnen gegen die aus dem oberen. In dieser Phase der Meisterschaft ist es total unwichtig, wer auf der anderen Seite steht." Das einzige, das für Hollerieth in den kommenden zweieinhalb Wochen zählt sind "Leidenschaft und Emotionen". Schon direkt nach dem 1:2 gegen Jena verinnerlichte er diese Devise bei seiner Mannschaft. "In Rathenow kommt es nicht allein auf das Fußballerische an, dort müssen wir von Beginn an die Zweikämpfe annehmen und dürfen nicht zu lieb sein."