Magdeburg l Für Andreas Petersen, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg, ist das vorletzte Heimspiel gegen den SV Babelsberg (Sonntag, 13.30 Uhr, MDCC-Arena) gleich aus drei Gründen ein besonderes.

"Ein Großteil der 74er Europapokalsieger ist ja im Stadion. Da wollen wir zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind, vielleicht irgendwann in deren Fußstapfen zu treten. Ferner geht es darum, sowohl den zweiten Platz zu festigen als auch ein positives Ergebnis für das ,Spiel des Jahres`, das Landespokalfinale am 14. Mai gegen den HFC, zu erzielen", sagte der 53-Jährige.

Gleichwohl schloss der Coach nicht aus, dass die Akteure gerade diese Partie im Hinterkopf haben und sich natürlich möglichst nicht verletzen wollen.

Kontrahent Babelsberg bezeichnete Petersen als einen gefährlichen Gegner: "Niemand hätte vor Beginn der Saison damit gerechnet, dass sie ernsthaft in Abstiegsgefahr geraten würden. Babelsberg steht jetzt mit dem Rücken zur Wand. Das macht die Sache nicht einfacher", betonte Petersen, der daran erinnerte, dass der Abgang von Süleyman Koc (spielt jetzt für Paderborn und befindet sich auf dem Sprung in die 1. Liga/d. Red.) eine große Lücke hinterlassen habe.

Personell bangt der FCM wieder einmal um Lars Fuchs, bei dem eine Magen-Schleimhaut-Entzündung diagnostiziert wurde.