Zandvoort/Oschersleben l Starker Regen, Gewitter, Hagelschauer, Sturmböen, hin und wieder Sonnenschein: Im Mai-Rennen von Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste trotzten die beiden BMW Z4 des Pixum-Teams Schubert aus Oschersleben dem miesen April-Wetter und fuhren am vergangenen Wochenende in die Punkte.

Claudia Hürtgen/Dominik Baumann erreichten beim zweiten Lauf zum ADAC GT Masters im ersten Rennen am Sonnabend den vierten und im zweiten am Sonntag den fünften Platz. Max Sandritter und Jens Klingmann pilotierten ihren Boliden jeweils auf Rang sieben. "Unter diesen schwierigen Bedingungen in beiden Rennen mit beiden Fahrzeugen zu punkten, war das Maximum, das wir erreichen konnten", resümierte Teammanager Stefan Wendl zufrieden.

Erste Punkte nach desaströsem Saisonstart

Das Wetter und technische Probleme hatten beide Teams vor allem im Qualifying für das Samstagsrennen auf die hinteren Positionen gespült. "Die Bedingungen waren extrem", berichtete der 21-jährige Baumann. Seine Cockpitpartnerin, die 42-Jährige Hürtgen, startete von Rang 18, Max Sandritter brachte den Boliden aus der Boxengasse als Letzter auf den 4,307 Kilometer langen Rundkurs.

"Die Aufholjagd war fantastisch", jubelte Wendl. "Unsere Fahrer haben einen fehlerfreien Job gemacht. Und wir haben wichtige Punkte geholt." Während Sandritter/Klingmann die ersten Zähler nach dem desaströsen Saisonstart in Oschersleben mit Unfällen und ohne Punkte feierten, belegen Hürtgen und Baumann in der Fahrerwertung mit nunmehr 45 Punkten den vierten Platz. Einen Doppelsieg in Zandvoort feierten derweil Jaap van Lagen und Kevin Estre im Porsche 911 (Racing Team Schütz Motorsport).