Halberstadt l Das letzte Heimspiel der zu Ende gehenden Saison 2013/14 steht am heutigen Sonnabend für den VfB Germania Halberstadt an. Um 13.30 Uhr ist der Meister und Tabellenführer TSG Neustrelitz zu Gast im Friedensstadion.

Die Neustrelitzer stehen seit einer Woche als Teilnehmer zur Drittliga-Aufstiegsrelegation fest. Entsprechend reisen die Mecklenburger ohne jeglichen Druck an. In Eigeninitiative düsten die TSG-Spieler von Montag bis Mittwoch spontan zur Meisterfeier auf die spanische Partyinsel Mallorca. Inwieweit sich das konditionell auf die heutige Begegnung auswirkt, wird sich zeigen. Germania-Trainer Achim Hollerieth misst all dem kaum Aufmerksamkeit bei, für ihn zählt allein, wie seine Mannschaft auftritt. "Die Feierei der Neustrelitzer kann einerseits positiv, andererseits negativ ausgelegt werden. Es kann teambindend und genauso suboptimal sein, darum beschäftige ich mich nicht damit." Für seine Germania geht es um viel mehr, ein Punkt fehlt noch, um den Klassenerhalt zu 100 Prozent festzuzurren.

Nicht weniger Augenmerk gilt der dürftigen Heimbilanz: Noch immer wartet der VfB auf den ersten Heimsieg der Rückrunde. Alle sechs Spiele wurden verloren, Hollerieth: "Gegen den amtierenden Meister im eigenen Stadion, das sollte für jeden Einzelnen von uns genug Motivation sein, um den lang ersehnten Erfolg einzufahren. Wir werden mit aller Macht danach streben!"

Die letzte Partie vor eigenem Publikum nimmt der VfB auch für einen besonderen Rahmen zum Anlass. Sängerin Linda Hesse, gebürtige Halberstädterin, tritt in der Halbzeitpause als Glücksfee einer Sonderauslosung auf.