Cagliari I Mit dem Gewinn der Bronzemedaille für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst ist die Europameisterschaft im italienischen Cagliari für die deutschen Beachvolleyball-Profis versöhnlich zu Ende gegangen.

Im Spiel um Platz drei gewannen die topgesetzten Hamburgerinnen gegen ihre Kolleginnen Victoria Bieneck und Julia Großner 2:0 (21:12, 21:18). Bei den Männern schieden Fuchs/Flüggen und Walkenhorst/Windscheif im Viertelfinale aus.

"Diese Medaille wollten wir unbedingt, und jetzt haben wir sie", sagte Laura Ludwig. "Es war wichtig zu zeigen, was wir eigentlich drauf haben", sagte Kira Walkenhorst mit Blick auf das enttäuschende Aus in der Runde der letzten Vier: "Diese Bronzemedaille ist ein kleiner Trost für das verpatzte Halbfinale, das sehr ärgerlich war."

Zuvor waren Ludwig/Walkenhorst beim 0:2 (15:21, 14:21) gegen die krassen Außenseiter Tanja Goricanec und Tanja Hüberli aus der Schweiz überraschend deutlich ausgeschieden. Bieneck/Großner hatten gegen die Niederländerinnen Madelein Meppelink und Marleen van Iersel knapp mit 1:2 (22:24, 21:14, 8:15) verloren. Für das beste deutsche Frauen-Team endete die EM mit Platz drei am Ende doch noch versöhnlich.

Für die Männer war dagegen schon im Viertelfinale Schluss: Sebastian Fuchs und Lars Flüggen lieferten den topgesetzten Letten Aleksandrs Somoilovs und Janis Smedins zwar einen großen Fight, verloren jedoch nach 52 Minuten 1:2 (15:21, 21:16, 12:15). Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif waren beim deutlichen 0:2 (14:21, 15:21 gegen die spanischen Titelverteidiger Pablo Herrera und Adrian Gavira chancenlos. "Was unsere Gegner im Aufschlag abgeliefert haben, das war eine andere Liga", sagte ihr Trainer Andreas Künkler. Damit landeten beide deutschen Teams im Endklassement auf Rang fünf.