Magdeburg l Das Tuch zwischen Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg und Mittelfeldspieler Fabio Viteritti scheint nach dessen Ablehnung eines Vertragsangebotes nicht endgültig zerschnitten. Der 21-Jährige, der seit fünf Wochen an einem Kreuzbandriss im rechten Knie laboriert und sich seit Freitag wieder in Magdeburg zur Reha aufhält, zeigte sich gestern zu Gesprächen bereit: "Ich liege mit dem FCM nicht im Streit. Wir können gern noch einmal über eine Verlängerung meines Vertrages reden."

FCM-Präsidiumsmitglied Mario Kallnik hatte sich verwundert gezeigt: "Mit seinem Berater hatten wir bereits Einigkeit über einen neuen Vertrag, der sich an dem noch laufenden Kontrakt orientiert hat, erzielt. Deshalb kommt diese Absage völlig unerwartet. Wir hoffen aber, dass Fabio seine Absage noch einmal überdenken und unser Angebot doch noch annehmen wird."

Dass sich der neue Vertrag lediglich "am laufenden Vertrag orientiert", kritisiert Viteritti. Der offensive Mittelfeldspieler sagt weiter, er sei von dem vorgelegten Angebot "sehr enttäuscht" und fasste es in die Worte: "Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Mario Kallnik hatte mir vor meiner Verletzung zugesichert, ich würde den gleichen Vertrag bekommen."

Viteritti unterzieht sich bis Ende Juni in Magdeburg der Reha, hofft unterdessen auf ein weiteres Gespräch und will ansonsten seine Wohnung räumen: "Dann ziehe ich weg. Ich bin in Kontakt mit anderen Vereinen."