Luzern/Magdeburg (dh) | Marcel Hacker ist ins Einer-Finale von Luzern gerudert: Beim dritten und letzten Weltcup auf dem Rotsee in der Schweiz reichte dem 37-Jährigen vom SC Magdeburg am Sonnabend ein dritter Platz im Semifinale zur Teilnahme am Endlauf, der am Sonntag um 14.33 Uhr gestartet wird.

"Ich hatte den Start verschlafen", erklärte Hacker nach dem Rennen, "und war deshalb gleich mit zwei Schlägen ins Hintertreffen geraten. Aber ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden und den dritten Platz souverän ins Ziel gebracht", erklärte der Familienvater, der das Finale auf Bahn eins bestreiten wird. "Das hat den Vorteil, dass ich den Trainer besser höre", sagte Hacker lachend. SCM-Coach Roland Oesemann begleitet seinen Schützling traditionell mit dem Rad am Ufer entlang.

Hacker fuhr vom Start weg an dritter Position hinter Mindaugas Griskonis (Litauen) und Ondrej Synek (Tschechien), der sich im Schlussspurt auf den letzten 500 Metern den Sieg sicherte. Synek erreichte das Ziel letztlich nach 6:53,35 Minuten – 1,31 Sekunden vor Griskonis und 5,39 Sekunden vor Hacker. Im zweiten Halbfinale setzte sich Mahé Drysdale (Neuseeland) vor Roel Braas (Niederlande) und Olaf Tufte (Norwegen) durch.

Insgesamt erreichten sieben Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in 14 olympischen Klassen das Finale in Luzern.