Magdeburg l Mit 22 Treffern hatte Torjäger Christian Beck in der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden des Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Zu Beginn des neuen Spieljahres fragen sich viele Club-Fans nun: Was ist vom 26-Jährigen diesmal zu erwarten, schießt "Beckus" den FCM, der heute (14 Uhr) bei Energie Cottbus gastiert, sogar in die 3. Liga?

Der Betroffene selbst hat sich ein hohes Ziel auferlegt: "22 Tore sind zwar eine ganze Menge, aber ich will mich nicht verschlechtern. Insofern peile ich wieder diese Marke an. Dass das enorm schwer wird, ist mir völlig klar, aber ich denke, es ist machbar."

Dass Beck schon wieder torhungrig ist, bewies er zuletzt mit einem Hattrick beim 10:0 gegen den Landesligisten MSV Börde. Insgesamt stehen nach fünf Testspielen bislang sieben Treffer auf seinem Konto. "Ein Stürmer wird halt an Toren gemessen. Insofern hat mich der Hattrick schon gefreut. Allerdings spielt es am Ende keine Rolle, wer trifft. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Und da kommt nach Platz zwei im Vorjahr diesmal nur Rang eins infrage." Beck weiter: "Nach meinen bisherigen Eindrücken kann ich sagen: Es passt innerhalb der Mannschaft, wir sind stärker als im Vorjahr."

Dennoch geht der 1,96-Meter-Hüne nicht blauäugig an die Sache heran. Er weiß: Gesetzt ist auch er nicht. "Ich hoffe, dass der Trainer mir das Vertrauen schenkt", sagt Beck daher diplomatisch, der zu Härtel-Vorgänger Andreas Petersen eine ganz besondere Beziehung gepflegt und seinen Weggang sehr bedauert hatte. Wie ist jetzt das Verhältnis zum neuen Coach? Beck: "Es läuft sehr, sehr gut. Wir haben viele Gespräche geführt. Letztlich ist es immer so, dass jeder Trainer seine eigene Philosophie hat." Und: "Ich bin überzeugt, dass wir unter ihm Erfolg haben werden."