Dirk Hannemann (43), Trainer von Fußball-Landesligist Fortuna Magdeburg, stand offenbar im Mittelpunkt einer Rangelei nach dem Landespokal-Spiel gegen 1. FC Bitterfeld-Wolfen (1:2). Volksstimme-Sportredakteur Thomas Juschus sprach mit ihm.

Volksstimme: Was ist aus Ihrer Sicht nach dem Pokalspiel passiert?

Hannemann: Es war in der Schlussphase eine hektische Partie mit Verbal-Attacken in beide Richtungen. Nach dem Spielende hat sich leider ein Rudel gebildet, dabei ist es auch zu Schubsereien gekommen.

Gegen Sie liegt eine Anzeige wegen Körperverletzung vor, oder?

Ja, das stimmt, ich weiß aber nicht, in welcher Art und Weise ich den Bitterfelder Torwart Robert Hahn verletzt haben soll. Der Vorwurf ist mir schleierhaft, eine Körperverletzung streite ich ganz klar ab. Die Nerven haben sicher auch bei mir ein Stück weit blank gelegen. Das ist sehr bedauerlich und deshalb möchte ich mich auf diesem Weg bei allen Beteiligten entschuldigen.

Wie gehen Sie weiter vor?

Ich habe mir einen Rechtsbeistand gesucht. Er prüft die Aktenlage. Zudem liegen mir auch Fotos von der Rudelbildung vor, die ich für mich als entlastend werte. Wir diskutieren auch, ob wir gegen den Bitterfelder Spieler wegen einer Falschaussage und Rufschädigung vorgehen.

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