Magdeburg l Die offizielle Saisoneröffnung mit einer kleinen Zeremonie durch FSA-Präsident Erwin Bugar fand bereits am Freitag in Dessau statt, ab heute rollt auch in den anderen Stadien wieder der Ball in Sachsen-Anhalts höchster Spielklasse, der Verbandsliga.

Die traditionelle Umfrage unter den Vereinen ergab, dass fast die halbe Staffel um die Meisterschaft kämpfen wird. Favorit ist demnach Oberliga-Absteiger Grün-Weiß Piesteritz, dicht gefolgt von Titelverteidiger BSV Halle-Ammendorf (hatte auf den Aufstieg verzichtet) und Lok Stendal.

Was die eigene Zielsetzung anbetrifft, haben die Ammendorfer die Favoritenrolle angenommen und Platz eins bis drei im Visier. Ebenfalls vorne mitmischen wollen der MSV Preussen und Edelweiß Arnstedt.

Fußball-Verbandsliga wieder mit 16 Teams


Mit den wenigsten gemeldeten Spielern, nämlich 19, hofft der leidgeprüfte TSV Völpke über die Runden zu kommen. Der Club war 2013/14 nur deshalb nicht sang- und klanglos abgestiegen, weil der FCM seine zweite Mannschaft zurückgezogen hatte. Insgesamt wurden 550 Spieler gemeldet, was einem Schnitt von mehr als 34 Akteuren pro Team entspricht.

Bugar zeigte sich im Übrigen erfreut darüber, dass "unser Aushängeschild Verbandsliga wieder auf 16 Teams aufgestockt werden konnte". Auch in den nachfolgenden Landesligen und Landesklassen beträgt, so der Verbands-Chef, mit einer Ausnahme (Landesklasse 3) die Sollstärke 16 Vereine.

Insgesamt sei der FSA für die Zukunft mit neuen Projekten wie Qualifizierungsmaßnahmen für Junioren-Trainer, Bildung eines Freundeskreises mit Hans-Georg Moldenhauer als Vorsitzenden, Einführung einer D-Jugend-Talentliga oder der Partnerschaft mit Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt gut aufgestellt.