Zwischenahn/Arendsee l Diese Vormachtstellung der beiden Segler ist schon beängstigend. Selbst wenn Florian Stock und Tobias Barthel unter Druck geraten - so wie bei dieser IDM - dann behalten sie die Nerven und haben am Ende doch wieder die Nase vorn.

Und diesmal war es richtig spannend, standen der ARV-Crew doch bis zum Ende die beiden Reviermatadoren Wilfried Schomäker und Christoph Glaubke auf den Füßen. Die drehten nämlich am vorletzten Wettfahrttag richtig auf, holten sich zwei erste Plätze und profitierten auch von der Start-Disqualifikation von Stock/Barthel in Wettfahrt Nummer sieben. Damit stand für die beiden Altmärker der Streicher natürlich bereits fest.

Vor dem abschließenden Regattatag hatten Stock/Barthel nur noch zwei Punkte Vorsprung. Die letzten beiden Wettfahrten mussten also die Entscheidung bringen. Und hier spielten die Seestädter ihre Trümpfe aus. Stock/Barthel segelten jeweils auf Platz eins und ließen ihren Konkurrenten somit keine Chance mehr. Der achte Titelgewinn in Serie stand also fest.

Aber hinter den beiden Crews ging es hart im Kampf um Bronze zur Sache. Die vier Teams, die sich darum bewarben, lagen am Ende nur knappe drei Pünktchen auseinander. Das Glück auf ihrer Seite hatte aber ebenfalls eine ARV-Crew. Carlo Schütte und Andreas Dobrindt hatten im Wimpernschlagfinale knapp die Bootsspitze vorn und verwiesen die punktgleichen Hans-Jörg Wohl/Lars Kublun (jeweils 43,0 Punkte) auf den undankbaren vierten Platz.

Alle anderen ARV-Boote landeten im gesicherten Mittelfeld oder am Ende des aktuellen Tableaus.