Halberstadt l Nach dem Spiel beim BAK ist vor dem Derby gegen den 1. FC Magdeburg: Beim VfB Germania Halberstadt bereitet man sich auf das Duell gegen den Kontrahenten aus der Landeshauptstadt vor. Für vier Neu-Halberstädter wird es am Sonntag ein Wiedersehen mit den ehemaligen Weggefährten.

Einer vom Quartett, Kevin Nennhuber, blickte zunächst zurück, um dann den Fokus auf das Landesderby zu legen. "Am Ende hat nur ein Tor gefehlt beziehungsweise allgemein Tore unsererseits. Nichtsdestotrotz sind wir nicht mit leeren Händen aus Berlin zurückgekehrt, denn wir haben Dinge umgesetzt, die vom Trainer gefordert wurden: 90 Minuten lang ein gutes Spiel zeigen."

Die Partie gegen seinen Ex-Verein sieht er "einerseits als etwas Besonderes, erst recht zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt" an, auf der anderen Seite ist es für Nennhuber "eine Begegnung wie jede andere". Für ihn gehe es darum, konzen-triert und nicht übermotivert ein gutes Spiel abzuliefern.

Nennhuber, der trotz seiner kurzen Zeit in Halberstadt auch schon ordnend und lautstark eingreift, sieht sich nicht als einer der Führungsspieler schlechthin. "Ich kann mich nur so einbringen, wie ich im Verein aufgenommen wurde, das war eben sehr gut. Entsprechend versuche ich, das mit meiner Art zurückzugeben, den jungen Leuten unter die Arme zu greifen. Nur zusammen als Mannschaft kommen wir an die drei Punkte."

Indes trainiert diese Woche mit Mehmet Kodes ein weiterer Testspieler (VfL Osnabrück II).