Im Derby gegen den FCM drehte der VfB Germania das Spiel mit der Einwechslung von Pascal Eggert. Mit dem "Spieler des Tages" unterhielt sich Volksstimme-Mitarbeiter Florian Bortfeldt.

Volksstimme: Herr Eggert, mit Ihrer Einwechslung kam die Wende. Sehen Sie das auch so?
Pascal Eggert: Nein, das sehe ich nicht ganz so. Es hat jeder für jeden gekämpft. Wir wollten das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg unbedingt drehen und gewinnen. Natürlich habe ich dabei aber einen Sahnetag erwischt.

War dieser 4:2-Heimsieg für Germania Halberstadt das Spiel Ihres Lebens?
Bisher schon, das muss ich sagen. Ich habe knapp 30 Minuten gespielt, dabei zwei Tore erzielt und eines vorbereitet. Was will man mehr?

Dennoch, Trainer Achim Hollerieth hat Sie lange zappeln lassen. Warum?
Das müssen Sie den Trainer fragen. Das kann nur er beantworten. Sicher wollte er nach hinten raus noch eine Reserve haben. Ich kann nur so viel sagen: Ich habe immer Bock auf Fußball, egal, ob eine oder 90 Minuten. Ich gebe immer Vollgas.

Ihre zwei Tore waren technisch herausragend, wie geht so etwas?
Meine Stärke ist es, von außen in die Mitte hineinzuziehen und torgefährlich zu werden. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Das zweite Tor war perfekt ins lange Eck getroffen, ich hatte den Torwart vorher ausgeguckt. Einfach nur geil dieser Sieg!