Magdeburg l Spielformen auf engstem Raum und mit einer (gedachten) tiefstehenden Abwehr hatte sich FCM-Trainer Jens Härtel für das gestrige Nachmittagstraining seiner Elf ausgedacht. "Ich erwarte, dass der VFC Plauen sehr kompakt gegen uns stehen wird. Sie werden im Mittelfeld ihren Block aufbauen und dann nach hinten absichern", so der Chef-Übungsleiter der Elbestädter, die am Sonntag in der Plauener Sternquell-Arena (Anstoß 13.30 Uhr) an ihren überragenden Auftritt im DFB-Pokal vom Wochenende anknüpfen wollen.

Bereits am Sonnabend steht bekanntlich der Gegner fest, der in der zweiten Pokalrunde Ende Oktober in Magdeburg gastieren wird. So recht passen diese "Nebengeräusche" Härtel nicht ins Konzept, denn er sagt: "Meine wichtigste Aufgabe besteht darin, die Mannschaft auf die nächste Aufgabe zu fokussieren - und das ist das Spiel in Plauen. Alles andere ist vorerst uninteressant. Allein der Gedanke an das erst in neun Wochen stattfindende Pokalspiel stört die Vorbereitung und macht es uns unnötig schwer."

Und weil am Wochenende wegen des Endes der Sommerferien in einigen Bundesländern mit hohem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen ist, geht Härtel auf Nummer sicher. Nach dem Training am Sonnabend macht sich der FCM auf seine Dienstreise ins Vogtland. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme. Niemandem wäre geholfen, wenn wir am Sonntag stundenlang im Stau stehen würden", begründet der 45-Jährige den "Frühstart".

Beim gestrigen Training mischte auch der an einer Schulterverletzung laborierende Silvio Bankert munter mit. Nach einem Zusammenprall im Abschlussspiel mit Christian Beck musste der Abwehrspieler jedoch erneut behandelt werden.

In der zurückliegenden Saison hatte sich der VFC Plauen als eine recht "harte Nuss" erwiesen. Im Hinspiel im Vogtland hatte der FCM nach einer überragenden ersten Halbzeit 2:0 geführt und ließ am Ende beim 2:2 zwei Punkte liegen. In der MDCC-Arena lag im Rückspiel Plauen schon nach vier Minuten mit 2:0 vorn, ehe Beck, Schmunck, Fuchs und Sowislo das Schlimmste verhinderten.