Im Sommer übernahm Thomas Hoßmang (47/zuletzt Co-Trainer des Männer-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena) die U 19 des 1. FC Magdeburg. Volksstimme-Redakteur Hans-Joachim Malli sprach am Rande des Landesderbys gegen die U 19 des VfB Germania Halberstadt mit dem Fußballlehrer.

Herr Hoßmang, das war ein schweres Stück Arbeit heute bis zum Sieg?

Thomas Hoßmang: Das ist wohl wahr. Wir hatten Monsterchancen. Irgendwann musst du die Dose öffnen. Zum Glück klappte es ja noch. Schade, dass sich die Jungs nicht eher belohnten.

Wie lautet eigentlich Ihr Saisonziel?

Ich kenne die Jungs erst seit sieben Wochen. Ich denke mal, wir werden das Saisonziel erst nach dem sechsten, siebten Spiel formulieren. Die Entwicklung geht aber in die richtige Richtung.

Warum übernahmen Sie nach zehn Jahren Trainertätigkeit im Männerbereich die U 19 des 1. FCM?

Ich wollte was machen, wieder als Cheftrainer arbeiten. Da kam der Anruf von Jens Härtel ganz recht. Ich sehe das nicht als Degradierung.

Sehen Sie sich möglicherweise als Platzhalter für Cheftrainer Jens Härtel, die nötige Qualifikation hätten Sie ja?

Daran denkt man nicht. Wer mich kennt, weiß, dass das kein Thema für mich ist. In Cottbuser Tagen war ich auch immer loyal zu Petrik Sander. Ich wünsche Jens, dass die Philosphie, die er verfolgt, aufgeht.